Streik des ÖPNV in NRW
: Dortmund, Köln & Co. - Wann und wo streikt diese Woche der Nahverkehr?

Verdi befindet sich aktuell in Tarifverhandlungen für die Beschäftigten des Nahverkehrs – und hat zu Streiks aufgerufen. Auch Nordrhein-Westfalen ist betroffen …
Von
Philipp Staedele
Düsseldorf
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Verdi ruft zu Warnstreiks im Nahverkehr auf – auch Nordrhein-Westfalen ist betroffen.

Henning Kaiser/dpa

Kaum ist der Streik der Lokführergewerkschaft GDL bei der Deutschen Bahn zu Ende, gibt es schon die nächste Hiobsbotschaft für Reisende. Verdi ruft in fast allen Bundesländern zum Streik im Nahverkehr auf – auch in Nordrhein-Westfalen soll gestreikt werden. Wann und wo sollen die Streiks im Nahverkehr stattfinden?

ÖPNV: Wann finden Streiks im Nahverkehr statt?

Verdi hat auch in Nordrhein-Westfalen die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr zu einem ganztägigen Streik am Freitag, dem 02.02.2024 aufgerufen.

Nahverkehr in NRW: Wo sollen die Streiks stattfinden?

Laut einer Pressemitteilung von Verdi in Nordrhein-Westfalen sind folgende kommunalen Verkehrsbetriebe am Streik beteiligt:

  • Duisburger Verkehrsgesellschaft Aktiengesellschaft (Duisburg)
  • Rheinbahn AG (Düsseldorf)
  • WSW mobil GmbH (Wuppertal)
  • Stadtwerke Solingen GmbH (Solingen)
  • Stadtwerke Remscheid GmbH (Remscheid)
  • Bahnen der Stadt Monheim GmbH (Monheim)
  • MVG Märkische Verkehrsgesellschaft GmbH (Lüdenscheid)
  • Verkehrsgesellschaft Ennepe-Ruhr mbH (Ennepetal)
  • Hagener Straßenbahn Aktiengesellschaft (Hagen)
  • Kölner Verkehrs-Betriebe Aktiengesellschaft (Köln)
  • Stadtwerke Bonn GmbH (SWB) – Bonn
  • Stadtwerke Bonn Dienstleistungs-GmbH (SWBD) – Bonn
  • Stadtwerke Bonn Verkehrs-GmbH (SWBV) – Bonn
  • wupsi GmbH (Leverkusen)
  • WestVerkehr GmbH (Geilenkirchen)
  • Beteiligungsgesellschaft Kreis Düren mbH (BTG) – Düren
  • Niederrheinische Verkehrsbetriebe Aktiengesellschaft NIAG (Moers)
  • SWK Mobil GmbH (Krefeld)
  • NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH (Mönchengladbach)
  • NEW mobil und aktiv Viersen GmbH (Viersen)
  • Dortmunder Stadtwerke Aktiengesellschaft (Dortmund)
  • Vestische Straßenbahnen GmbH (Herten)
  • Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen Aktiengesellschaft (Bochum)
  • Ruhrbahn GmbH (Essen)
  • STOAG Stadtwerke Oberhausen GmbH (Oberhausen)
  • Straßenbahn Herne - Castrop-Rauxel GmbH (Herne)
  • Stadtwerke Hamm GmbH (Hamm)
  • Verkehrsbetrieb Hamm GmbH (Hamm)
  • Stadtwerke Gütersloh GmbH (Gütersloh)
  • Stadtwerke Münster GmbH (Münster)
  • REVG Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft mbH (Kerpen)
  • moBiel GmbH (Bielefeld)

Warum wird überhaupt gestreikt?

Aktuell verhandelt Verdi in allen Bundesländern außer Bayern parallel über bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten der kommunalen Nahverkehrsbetriebe. Auch in den anderen Ländern soll es am Freitag Warnstreiks geben. Die Gespräche betreffen der Gewerkschaft zufolge mehr als 130 kommunale Unternehmen in Städten und Landkreisen sowie insgesamt 90 000 Beschäftigte.

Verhandelt wird zwar in allen Ländern gleichzeitig. Inhaltlich geht es aber um sehr unterschiedliche Forderungen. In Nordrhein-Westfalen geht es vor allem um eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Der Schwerpunkt liegt dabei laut ver.di auf Entlastung, Wertschätzung und attraktiveren Arbeitsbedingungen.

(mit Material von dpa)