Streik bei Verdi: Stuttgarter Flughafen ist am Donnerstag lahmgelegt

Die Gewerkschaft Verdi hat bundesweit zu ganztägige Warnstreiks aufgerufen.
Oliver Berg/dpaFlugpassagiere müssen sich an diesem Donnerstag (1.2.24) auf Flugausfälle und Verspätungen gefasst machen. Grund ist ein bundesweiter Warnstreik der Luftsicherheitskräfte, zu dem die Gewerkschaft Verdi aufgerufen hat.
An diesen Flughäfen wird gestreikt
Die Gewerkschaft hat die rund 25.000 Beschäftigten der Luftsicherheitsbranche aufgerufen, die Arbeit ab dem frühen Morgen niederzulegen. Gestreikt werden soll dann bis Mitternacht. Neben Düsseldorf, Frankfurt oder Berlin ist auch der Stuttgarter Flughafen betroffen.
Die Beschäftigten sind an den Kontrollen für Passagiere, Gepäck und Personal tätig. Ohne sie ist kein Betrieb der Sicherheitsbereiche an den Flughäfen möglich. Daher dürfte der Flugverkehr in weiten Teilen Deutschlands lahmgelegt werden.
Vor allem Abflüge werden gestrichen
Betroffen sind nach ersten Angaben des Stuttgarter Flughafens insbesondere Abflüge. Wie der Airport am Mittwoch mitteilte, seien alle 70 Abflüge am Donnerstag gestrichen. Schätzungsweise 15 000 Passagiere seien betroffen.
Passagiere sollen nach Angaben des Flughafens den Status ihres Fluges checken und sich mit ihrer Airline oder ihrem Reiseveranstalter in Verbindung setzen. Probleme könne es auch bei Ankünften geben.
Wegen den anderen ebenfalls betroffenen Flughäfen dürfte der Flugverkehr in weiten Teilen Deutschlands lahmgelegt werden.
Verdi fordert mehr Gehalt für Beschäftigte
Zuletzt war es im März vergangenen Jahres zu Warnstreiks auch in der Luftsicherheit gekommen. Damals ging es um die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten, die in den vergangenen Jahren deutliche Lohnsteigerungen durchgesetzt hatten.
Die Gewerkschaft fordert unter anderem mehr Gehalt für die Beschäftigten. Bisher gab es in drei Verhandlungsrunden keine Einigung. Die Tarifverhandlungen werden am 6. und 7. Februar 2024 fortgesetzt.
