ROFU Kinderland
: Spielwarenhändler meldet Insolvenz an

Die ROFU Kinderland Spielwarenhandelsgesellschaft ist finanziell angeschlagen – und hat nach einem schwachen Weihnachtsgeschäft nun Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt.
Von
Nico Pannewitz
Stuttgart
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Insolvenz

Beschäftigte von „Rofu Kinderland“ bangen um ihre Jobs – das Unternehmen hat Insolvenz beantragt.

Jonas Walzberg/dpa
  • Spielwarenkette ROFU Kinderland beantragt Insolvenz in Eigenverwaltung.
  • Grund: Gestiegene Kosten und schwaches Weihnachtsgeschäft.
  • Filialen und Online-Shop sollen während des Verfahrens geöffnet bleiben.
  • Rund 2000 Mitarbeitende und über 100 Filialen in Deutschland betroffen.
  • Ziel: Sanierung, Stabilisierung und Suche nach Investoren.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Der Spielwarenkette ROFU Kinderland geht es wirtschaftlich nicht gut. Wie das Unternehmen mit Sitz in Hoppstädten-Weiersbach nun mitteilte, hat es einen Insolvenzantrag gestellt. Die Insolvenz soll in Eigenverwaltung durchgeführt werden, um sich zu sanieren, zu stabilisieren und neu aufzustellen. Zudem möchte der Konzern nach Investoren suchen. Während des Verfahrens sollen alle Filialen sowie der Online-Shop geöffnet bleiben.

Als Grund für die finanziellen Probleme nannte das Unternehmen gestiegene Kosten sowie zurückhaltende Kunden. Das vergangene Weihnachtsgeschäft sei schwach verlaufen.

ROFU Kinderland beschäftigt nach eigenen Angaben etwa 2000 Mitarbeiter und betreibt über 100 Filialen in Deutschland, davon etliche in Baden-Württemberg und Bayern, wie z.B. in Reutlingen, Mössingen, Albstadt, Senden und Kempten. Wie sich das Insolvenzverfahren langfristig auf diese auswirken wird, ist noch unklar.