Insolvente Supermarktkette: Feneberg-Filialen in der Region bleiben offenbar erhalten

Die Feneberg-Filiale in der Ulmer Frauenstraße ist ein für die Versorgung der Bevölkerung wichtiger Supermarkt in der Innenstadt.
Lars Schwerdtfeger- Feneberg-Filialen in Ulm, Senden und Buch bleiben trotz Insolvenz erhalten, so Generalbevollmächtigter Sedlitz.
- Der Lebensmittelhändler hat ein Schutzschirmverfahren eingeleitet, um sich wirtschaftlich neu aufzustellen.
- Ziel ist die Sanierung des Unternehmens mit über 70 Filialen und 3000 Beschäftigten in Süddeutschland.
- Die Rentabilität aller Standorte wird im Insolvenzverfahren geprüft, Details zur Region wurden nicht genannt.
- Feneberg prüft Investorenbeteiligungen für einzelne Filialen, Auswirkungen auf Mitarbeiter noch offen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Feneberg-Filialen in Ulm und im Landkreis Neu-Ulm sollen trotz der Insolvenz des Allgäuer Lebensmittelhändlers (Hauptsitz in Kempten) nicht geschlossen werden. Das sagte der Generalbevollmächtigte Jochen Sedlitz, Partner der Kanzlei Grub Brugger, auf Nachfrage der SÜDWEST PRESSE. „Feneberg beabsichtigt nicht, die Standorte Ulm, Senden und Buch jetzt oder in Zukunft zu schließen oder den Betrieb einzuschränken“, heißt es in seinem Statement.
Am Freitag, 9. Januar, hatte das Unternehmen den Beginn eines Schutzschirmverfahrens beim Amtsgericht Kempten gemeldet. Die Geschäftsführung will die Supermarktkette zusammen mit der Kanzlei Grub Brugger sanieren. Ziel des Verfahrens sei eine umfassende wirtschaftliche und strukturelle Neuaufstellung des Unternehmens unter eigener Verantwortung, heißt es in einer Mitteilung.
Feneberg unterhält derzeit mehr als 70 Niederlassungen im Süden Deutschlands mit rund 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Filialen sollen im Zuge des Insolvenzverfahrens auf Rentabilität geprüft werden. Zur finanziellen Situation in den Ladengeschäften in Ulm, Senden und Buch äußerte sich Sedlitz nicht – ebenso nicht zur Anzahl der Beschäftigten dort.
Supermarktkette soll verkauft werden
Feneberg zeigt sich offen für den Einstieg möglicher Investoren in einzelnen Filialen und Filialgruppen. Was ein solches Engagement von einem oder mehreren Investoren für die einzelnen Filialen und Mitarbeiter bedeutet, ist noch nicht bekannt.