Stellenabbau bei Miele
: Hausgeräte-Hersteller entlässt laut Medienberichten 2000 Mitarbeiter

Durch die Pandemie kam der Hausgeräte-Hersteller Miele den Zahlen nach noch gut. Nun aber ist die Marktlage schwierig – er reagiert laut „Manager Magazin“ mit Stellenstreichungen.
Von
dpa
Gütersloh
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Miele plant laut dem „Manager Magazin“ einen größeren Stellenabbau.

Friso Gentsch/dpa

Der Hausgeräte-Hersteller Miele plant nach einem Bericht des „Manager Magazins“ einen Stellenabbau. Demnach will das Familienunternehmen aus Gütersloh weltweit rund 2000 Arbeitsplätze streichen. Ein Firmensprecher kündigte für Dienstag (6.2.) eine Erklärung an.

Zunächst wolle das Management die Belegschaft persönlich informieren. Miele wird von zwei Inhaberstämmen geführt. An der Spitze stehen Markus Miele (55) und Reinhard Zinkann (66).

Gegründet vor 125 Jahren

Bereits Ende des Jahres hatte Miele wegen eines Nachfragerückgangs einen Personalabbau für sein Waschmaschinen-Werk in Gütersloh angekündigt. Hier waren zuletzt 1300 Menschen beschäftigt.

Miele hat drei starke Geschäftsjahre hinter sich: 2022 stieg der Umsatz um 12,2 Prozent auf 5,43 Milliarden Euro und damit so viel wie noch nie in der Firmengeschichte. In diesem Jahr feiert die Firma Jubiläum: Gegründet wurde Miele vor 125 Jahren. Der Konzern hat weltweit rund 23 000 Beschäftigte, etwa die Hälfte davon in Deutschland. In Gütersloh arbeiten etwa 5600 Menschen.