Ladesäulen in BW: In und um Ulm ist das Angebot für E-Auto-Fahrer mit am besten

Viele Ladesäulen stehen direkt am Staßenrand.
Christoph Soeder/dpa- In Baden-Württemberg gibt es immer mehr Ladesäulen für E-Autos, Angebot schwankt regional stark.
- Heilbronn hat mit 4,8 E-Autos pro Ladepunkt das beste Verhältnis, gefolgt von Ulm und Heidelberg.
- Schlusslichter bei der Versorgung sind der Zollernalbkreis, Biberach und der Rhein-Neckar-Kreis.
- Im Juli 2025 zählte BW 29.600 öffentliche Ladepunkte, besser als der Bundesdurchschnitt (15,7 E-Autos/Ladepunkt).
- VDA fordert mehr Tempo beim Ausbau, da es weiterhin viele weiße Flecken auf der Deutschlandkarte gibt.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
E-Auto-Fahrer in Baden-Württemberg können an immer mehr Ladesäulen die Batterie aufladen – die Versorgung schwankt je nach Region allerdings deutlich. Das zeigt eine Auswertung von Daten der Bundesnetzagentur und des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) durch den Verband der Automobilindustrie (VDA).
Das beste Verhältnis von E-Autos zu öffentlich zugänglichen Ladepunkten hat den Angaben zufolge die Stadt Heilbronn. Auf einen Ladepunkt kommen dort rechnerisch 4,8 E-Autos. Das reicht auch für den bundesweiten Spitzenplatz. Im Land folgen Ulm (8,5) sowie Heidelberg und der Alb-Donau-Kreis (jeweils 9,4). Stuttgart (9,6) und Freiburg (10,5) schneiden in dem Ranking ebenfalls gut ab.
Pforzheim landet mit einem Wert von 13,6 ebenfalls noch im oberen Drittel des Rankings. Schlechter unterwegs sind hingegen Mannheim (18,3) und Karlsruhe (22,1). Schlusslichter sind demnach der Zollernalbkreis (24,9), der Landkreis Biberach (28,6) und der Rhein-Neckar-Kreis (30,5).
Baden-Württemberg ist besser als der Bundesdurchschnitt
Anfang Juli gab es landesweit gut 29.600 öffentliche Ladepunkte. Das waren 16,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Im Landesdurchschnitt kamen auf einen Ladepunkt 15,7 E-Autos (2024: 16,1). Damit schnitt der Südwesten etwas besser ab als die gesamte Bundesrepublik (16,7). Unter den 16 Bundesländern landete Baden-Württemberg unverändert auf Platz neun. Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen führten das Ranking mit einem Wert von je 11,7 an. Schlusslicht war das Saarland. Dort müssen sich rechnerisch 24,6 Autos mit alternativen Antrieben einen öffentlichen Ladepunkt teilen.
Infos zur Datenerhebung
Die Analyse basiert dem Verband zufolge auf Daten mit dem Stichtag 1. Juli 2025. Unter E-Autos fallen in der Betrachtung sowohl rein batterieelektrische Fahrzeuge als auch Plug-in-Hybride.
Verband fordert mehr Tempo beim Ladesäulen-Ausbau
Bundesweit stieg die Anzahl der Ladestellen ebenfalls. Weil aber auch mehr elektrifizierte Fahrzeugen zugelassen worden sind, teilten sich in Deutschland rechnerisch weiterhin ähnlich viele Autos eine Ladesäule (2024: 17,3). VDA-Chefin Hildegard Müller hält die Entwicklung für zu langsam: „Es braucht unbedingt wieder mehr Tempo, denn noch immer gibt es Nachholbedarf und zu viele weiße Ladeflecken auf der Deutschlandkarte.“
