
Gemeinwohl-Ökonomie in BW: Wirtschaft ohne Gier? Die Tress-Brüder beweisen, dass es funktioniert


Das Familienunternehmen der vier Tress-Brüder ist Mitglied der Gemeinwohl-Ökonomie. Die SÜDWEST PRESSE hat die Produktion in Gauingen besucht.
Tress / Zöllner
Vegane Bio-Suppen, Eintöpfe und Fertiggerichte: In Gauingen werden diese hauseigen gekocht, produziert und verpackt.
Valerie Zöllner
Louisa Häußler ist Nachhaltigkeitsmanagerin und arbeitet derzeit an dem Gemeinwohl-Ökonomie-Bericht der Tress-Brüder für die vergangenen zwei Jahre.
Valerie Zöllner
Getreu dem Motto "der frühe Vogel fängt die Suppe" wird zur Mittagszeit in der Produktionshalle bereits geputzt. Die Kochkessel fassen jeweils 1700 Kilogramm. Pro Tag beläuft sich die Produktion auf rund 15.000 Kilogramm.
Valerie Zöllner
Wer tanken möchte, ist hier fehl am Platz. Denn das sind keine Zapfsäulen. Wobei, vielleicht schon. Nur, dass die Zapfpistolen Soja-Soße, Balsamico-Essig und allerlei andere Würze bereitstellen.
Valerie Zöllner
Für Supermärkte viel zu krumm und knubbelig - der Familie Tress jedoch absolut willkommen. Im grünlich beleuchteten, kalten Raum lagern sich die Möhren noch besser.
Valerie Zöllner
Links geht es für Suppen und Co. ab in den 7 m hohen Kühlturm. Nach einer Stunde im Kreis fahren sind die Produkte von 90 auf 0 Grad heruntergekühlt. So ruckeln die Becherchen ganz ohne Bedarf an Konservierungsstoffen das Fließband entlang in Richtung Verpackung.
Valerie Zöllner
Nachhaltigkeitsmanagerin Louisa Häußler im hauseigene Verpackungszentrum der Tress-Brüder. Haarnetz und weißer Kittel sind in der gesamten Produktion ein Muss.
Valerie Zöllner