Diesel weit über 2 Euro: Spritpreise steigen zum Start in den Sommerurlaub deutlich

Die Spritpreise steigen. An einer Ulmer Tankstelle kostet der Diesel am 15. Juli um 13.30 Uhr 2,249 Euro.
Laura Mensch- Spritpreise steigen zum Ferienstart deutlich – Autofahrer zahlen aktuell spürbar mehr.
- Super E10 kostet im Schnitt 2,083 Euro je Liter, 5,9 Cent mehr als in der Vorwoche.
- Diesel verteuert sich stärker: plus 11,7 Cent auf 2,070 Euro je Liter.
- ADAC nennt gestiegenen Ölpreis und volatile Dieselimporte als Hauptgründe.
- Der Club sieht den Aufschlag um einige Cent zu hoch und verweist auf die Reisewelle.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Mehrere Bundesländer starten in die Sommerferien – und pünktlich zur Fahrt in den Urlaub sind die Spritpreise in Deutschland stark angestiegen. „Laut aktueller ADAC-Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel derzeit 2,083 Euro und damit 5,9 Cent mehr als in der Vorwoche“, erklärte der Automobilclub am Mittwoch.
Dieselpreis steigt im Schnitt auf über 2 Euro
Diesel verteuerte sich demnach sogar fast doppelt so stark: um 11,7 Cent auf nun 2,070 Euro pro Liter.
Der ADAC führt die jüngste Verteuerung vor allem auf den in den vergangenen Tagen deutlich gestiegenen Ölpreis infolge der erneuten Eskalation am persischen Golf zurück: „Aktuell notiert Brent-Öl bei rund 85 US-Dollar, in der Vorwoche waren es etwa 75 US-Dollar.“ Bei Diesel fällt der Preisaufschlag demnach stärker aus, weil der Kraftstoff zu größeren Anteilen importiert wird und sein Preis allgemein in Krisenzeiten volatiler ist.
ADAC: Preisanstieg zu hoch
„Der jüngste Preisanstieg an den Zapfsäulen fällt nach Meinung des Mobilitätsclubs allerdings um einige Cent zu hoch aus, zumal er auf ein ohnehin schon deutlich überhöhtes Preisniveau trifft“, führten die Autoexperten aus. „Die bevorstehende Reisewelle mag ebenfalls eine gewisse Rolle für zulegende Kraftstoffpreise spielen.“
Die Sommerferien im Überblick
- Baden-Württemberg: 30.7. bis 12.9.
- Bayern: 3.8. bis 14.9.
- Berlin: 9.7. bis 22.8.
- Brandenburg: 9.7. bis 22.8.
- Bremen: 2.7. bis 12.8.
- Hamburg: 9.7. bis 19.8.
- Hessen: 29.6. bis 7.8.
- Mecklenburg-Vorpommern: 13.7. bis 22.8.
- Niedersachsen: 2.7. bis 12.8.
- Nordrhein-Westfalen: 20.7. bis 1.9.
- Rheinland-Pfalz: 29.6. bis 7.8.
- Saarland: 29.6. bis 7.8.
- Sachsen: 4.7. bis 14.8.
- Sachsen-Anhalt: 4.7. bis 14.8.
- Schleswig-Holstein: 4.7. bis 15.8.
- Thüringen: 4.7. bis 14.8.