Autobranche: Horror-Studie: 190.000 Jobs fallen weg

Es gibt laut VDA-Präsidentin Hildegard Müller hierzulande zu wenig Begeisterung für die Elektromobilität.
Julian Stratenschulte/dpa- VDA-Präsidentin warnt: Elektromobilität könnte 190.000 Jobs bis 2035 kosten.
- Hohe Energie- und Arbeitskosten sowie Bürokratie belasten die Branche.
- Fehlende Ladeinfrastruktur und Rohstoffversorgung sind weitere Probleme.
- Regierung soll realistisch auf Fakten blicken, fordert Hildegard Müller.
- VDA stellt heute neue Studie zur Beschäftigung in der Autobranche vor.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Gewinneinbrüche bei Mercedes-Benz und Porsche, mögliches Aus für VW-Werke, Stellenabbau bei Zulieferern wie ZF: Die Autobranche hat massive Schwierigkeiten. Die Transformation zur Elektromobilität könnte bis zum Jahr 2035 etwa 190.000 Arbeitsplätze kosten, sagte am Montag (28.10.) Hildegard Müller, Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), in der TV-Sendung „Hart aber fair“.
Ob durch den E-Antrieb neue Arbeitsplätze entstehen, sei auch von den Standortbedingungen abhängig. „Und da sind wir zu teuer in den Energiekosten“, sagte Müller. Auch die Bürokratie und die Arbeitskosten allgemein seien Probleme. Zu sagen, Management-Fehler seien schuld, gehe an der Wahrheit vorbei.
Zu wenig Begeisterung
Es gibt laut VDA-Präsidentin zu wenig Begeisterung für die Elektromobilität, die auch an der Verbotsdiskussion um Verbrenner liege. Die Ladeinfrastruktur sei noch nicht gut ausgebaut, die Rohstoffversorgung nicht ausreichend. „Es ist eine außerordentlich schwierige Krise. Deshalb muss die Regierung realistisch auf die Fakten blicken“, sagte Müller.
Der VDA stellt heute um 10 Uhr die Studie „Beschäftigungsperspektiven in der Automobilindustrie“ vor.



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