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: So bedroht der höhere Mindestlohn Inklusionsbetriebe in BW

Für Menschen mit Handicap ist es sehr schwer, eine Stelle zu finden. Der höhere Mindestlohn setzt nun auch noch Inklusionsfirmen unter Druck. Woran das liegt und warum die Neu-Ulmer Donau-Iller-Werkstätten ein Vorbild sind.
Von
Joachim Göres
Neu-Ulm/Stuttgart
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In der Herberge Goslar arbeiten Menschen mit und ohne Behinderung: Mitarbeiterin Anna arbeitet als Putzkraft in der Jugendherberge Goslar (Foto vom 28.10.2024). In der Jugendherberge Goslar wird Inklusion gelebt. 41 Prozent der Beschaeftigten haben eine Behinderung. Das ist keine Selbstverstaendlichkeit. Mehr als ein Viertel der dazu verpflichteten Betriebe beschaeftigt keine Menschen mit Handicap. (Siehe epd-Feature vom 14.11.2024)

Es gibt Unternehmen wie die Jugendherberge Goslar, in der Inklusion gelebt wird. 41 Prozent der dortigen Beschäftigten haben eine Behinderung. 47.000 Unternehmen in Deutschland mit mehr als 20 Beschäftigten müssten per Gesetz Schwerbehinderte beschäftigen, zahlen aber  lieber eine monatliche Ausgleichsabgabe.

Jens Schulze/epd