Im Frühjahr 2022 wird auf ProSieben wieder gerätselt: Die beliebte Show „The Masked Singer“ läuft jeden Samstag live zur Primetime und sorgt mit neuen Masken für Rate-Spaß. Die Kostüme sind auch in Staffel 6 wieder ausgefallen, bunt und einzigartig. Eines wurde sogar erstmals von einem Fan entworfen.
Welche Stars sich hinter den Masken verbergen, zeigt sich im Laufe der Show. Jede Woche wird mindestens ein Geheimnis gelüftet. Hier erfahrt ihr, welche Kostüme in Staffel 6 dabei sind.

Das sind die Kostüme von „The Masked Singer“ 2022

Das Team um Maskenbauerin Marianne Meinl und Gewandmeisterin Alexandra Brandner hat sich auch für die neue Staffel 6 wieder ordentlich ins Zeug gelegt, um die fantasievollen Kostüme schillern zu lassen. In jedem Kostüm stecken mehrere hundert Stunden Arbeit.

Brilli

Er trägt einen Smiley auf der Brust, hat übergroße Augen und zwei unterschiedliche Schuhe – das ist Brilli. Sein Designer ist ein zehnjähriger „The Masked Singer“-Fan. Im Rahmen einer Aktion hat ProSieben Fans Vorschläge für Kostüme einschicken lassen. „Normalerweise stammen die Vorlagen für die Masken immer von der US-Designerin Marina Toybina. Die Fan-Maske hat uns vor große Herausforderungen gestellt, sie ist sehr groß und sehr bunt. Aber genau das macht diese Maske zu etwas ganz Besonderem“, erklärt Alexandra Brandner die Entscheidung für Brilli. Die zehnjährige Designerin Emma lieferte neben der Maskenvorlage auch Details zum Leben und Verhalten. So trägt Brilli etwa keine einfarbige Hose, „weil er keine Lieblingsfarbe hat und darum die Regenbogenfarben gewählt hat“. 600 Stunden Arbeit stecken im Kostüm.
Brilli
Brilli
© Foto: ProSieben/Willi Weber

Koala

Vom australischen Busch auf die deutsche Bühne: In der sechsten Staffel tritt der Koala bei „The Masked Singer“ an. „Beim Koala steht definitiv das Fell im Vordergrund. Es besteht aus mehreren Schichten und viele Haare sind einzeln aufgeklebt. Damit das Gesicht unseres Koalas eine Mimik bekommt, wurde viel rasiert und epiliert“, erklärt Maskenbauerin Marianne Meinl zu dem Kostüm. 700 Stunden Arbeit haben sie und ihr Team in die flauschige Maske gesteckt.
Der Koala
Der Koala
© Foto: ProSieben/Willi Weber

Gorilla

Ein singender Businessman: Der Gorilla von „The Masked Singer“ stammt aus dem Herrenhaus „von Silberrücken“ und sieht seinem tierischen Pendant möglichst ähnlich. „Dafür haben wir viel an seinen Gesichtszügen modelliert, das Fell von Hand angeklebt und die Hautstruktur geairbrusht“, berichtet Maskenbauerin Marianne Meinl und verrät weiter: „Wir haben den Gorilla mit einer Echthaar-Frisur ausgestattet, damit man seine Haare besser stylen kann.“ In 500 Stunden Arbeit wurde dann auch sein breiter Körper gebaut – komplett aus Schaumstoff, erklärt Gewandmeisterin Alexandra Brandner.
Der Gorilla
Der Gorilla
© Foto: ProSieben/Willi Weber

Seestern

Der Seestern wird in der sechsten Staffel auf der „The Masked Singer“-Bühne funkeln. Bei diesem Kostüm sei die Agilität die große Herausforderung gewesen, berichtet Gewandmeisterin Alexandra Brandner. „Die Maske muss beweglich sein aber darf dadurch nicht die typische Form verlieren. Um dieses Problem zu lösen, haben wir uns beim Material nach vielen Tüfteleien für einen sehr leichten Schaumstoff entschieden, der überwiegend in der Raumfahrt eingesetzt wird.“ 400 Stunden Arbeit hat das das Team gekostet.
Der Seestern
Der Seestern
© Foto: ProSieben/Benjamin Kis

Zebra

Ein Zebra mit Punkten – das gibt es nur bei „The Masked Singer“. Airbrush verleiht dem Zebra seinen besonderen Look, dazu Strass-Steine und Sterne auf dem Tüllrock. 700 Stunden stecken in dem Kostüm. „Einen Stoff, der sowohl gepunktet als auch gestreift ist, gibt es nicht einfach so zu kaufen. Deshalb haben wir das Muster selbst mit Airbrush aufgesprüht, was dem Zebra seinen einzigartigen und abenteuerlichen Look verleiht“, erklärt Maskenbauerin Marianne Meinl.
Das Zebra
Das Zebra
© Foto: ProSieben/Benjamin Kis

Möwe

Die Möwe besteht aus drei verschiedenen Kunstfellen und zahlreichen Federn. Auch hierfür benötigte das Team 700 Stunden, bis das Kostüm fertig war. „Die größte Herausforderung war die Statik des Kopfes. Der Hals der Möwe ist so lang, dass der Schwerpunkt sehr weit oben liegt. Der Kopf darf aber natürlich trotzdem nicht wackeln, sondern muss festsitzen. Deshalb haben wir eine ausgeklügelte Gitterkonstruktion für den Hals verwendet, die eine gute Mischung aus Stabilität und Flexibilität ermöglicht“, so Maskenbauerin Marianne Meinl zur Herstellung.
Die Möwe
Die Möwe
© Foto: ProSieben/Benjamin Kis

Dornteufel

Der Dornteufel ist laut Gewandmeisterin Alexandra Brandner aufgrund der vielen detaillierten Einzelteile die aufwändigste Maske der Staffel. 1000 Stunden Arbeit stecken in dem Kostüm, das aus 10.000 einzeln ausgeschnittenen und feinsäuberlich aneinandergeklebten Schuppen aus Kunst-Krokodilleder besteht.
Der Dornteufel
Der Dornteufel
© Foto: ProSieben/Benjamin Kis

Ork

Der Ork gehört zu jenen Kostümen, die vor Beginn der Show noch streng geheim waren. Von opulenten ersten Auftritt des Orks darf man sich nicht täuschen lassen, denn eigentlich ist er schüchtern und sehr liebenswürdig und hat ein großes Herz. „Der Ork ist riesengroß mit überlangen Armen und Beinen. Deshalb ist die Bewegungsfreiheit sehr eingeschränkt“, sagt Gewandmeisterin Alexandra Brandner. Um den schweren Körper auszugleichen, wurde der Kopf aus besonders leichtem Material gefertigt und wiegt nur 100 Gramm. In dem Kostüm stecken 700 Stunden Arbeit.
Der Ork
Der Ork
© Foto: ProSieben/Willi Weber

Galax’SIS

Galax’SIS ist von einem anderen Stern. Ein Meteorit vom Planeten „Floristika Neun“ ist in ein Gewächshaus auf der Erde aufgeschlagen - Aus diesem Stein wächst das Kostüm heraus. „GALAX’SIS entspringt unseren eigenen Design-Entwürfen und besteht aus mehreren Einzelteilen. Die größte Herausforderung bestand darin, die Einzelteile aufeinander abzustimmen und stimmige Übergänge zu schaffen“, sagt Maskenbauerin Marianne Meinl. Der Meteorit besteht aus 50 Styroporblöcken, die einzeln ausgeschnitten und mit heißem Draht bearbeitet wurden, um den außerirdischen Look zu kreieren. Das war mit 800 Stunden Arbeitsaufwand verbunden.
Galax’SIS
Galax’SIS
© Foto: ProSieben/Willi Weber

Discokugel

Die Discokugel rockt mit ihrem Retro-Vibe die „The Masked Singer“-Bühne. „Die größte Herausforderung bei der Discokugel war das Gewicht. Wir konnten nicht mit echten Spiegeln arbeiten, weil das Kostüm dann zu schwer geworden wäre. Stattdessen haben wir eine Spiegelfolie verwendet, die den SpiegelLook perfekt imitiert, aber bedeutend leichter ist“, sagt Gewandmeisterin Alexandra Brandner. Die riesigen Kopfhörer mussten sogar zweimal gebaut werden, weil sie so schwer waren. Die Discokugel leuchtete wie keine Zweite – der Arbeitsaufwand dafür betrug 500 Stunden.
Discokugel
Discokugel
© Foto: ProSieben/Willi Weber