Super Bowl: Trump kommt und NFL verzichtet erstmals auf „End Racism“-Slogan

Der republikanische US-Präsident Donald Trump plant offenbar eine Reise zum Super Bowl.
Evan Vucci/AP Pool/dpa- US-Präsident Trump besucht als erster amtierender Präsident den Super Bowl 2025.
- NFL verzichtet erstmals seit 2020 auf den Slogan „End Racism“ in den Endzonen.
- Stattdessen werden die Slogans „Choose Love“ und „It takes all of us“ gezeigt.
- NFL betont, dass das nichts mit Trumps Besuch zu tun hat.
- Hintergrund: Brände, Terroranschlag und Flugzeugabstürze in den USA.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das hat es noch nie gegeben! Der Republikaner Donald Trump kommt als erster amtierender Präsident zum Super Bowl. Doch ausgerechnet in diesem Jahr verpasst es die NFL, im größten US-amerikanischen Sportevent des Jahres ein wichtiges Statement gegen Rassismus zu setzen. So wird die amerikanische Footballliga den Slogan „End Racism“ - „Beendet Rassismus“ nicht auf dem Spielfeld zeigen. Erstmals seit die Liga im Jahr 2020 anfing, Botschaften zu zeigen, sind die beiden Worte nach Angaben von US-Medien nicht Teil der Endzonen-Markierung bei einem Super Bowl. „It takes all of us“ - „Es braucht uns alle“ steht im Superdome in New Orleans auf der einen Seite des Feldes, „Choose Love“ - etwa: „Entscheide dich für Liebe“ auf der anderen. Besteht ein Zusammenhang zum Besuch des US-Präsidenten Trump?
NFL betont: Kein Zusammenhang mit Trump-Besuch
Was auf den ersten Blick wirkt wie vorauseilender Gehorsam der National Football League, ist nach Angaben der Liga lediglich eine Reaktion auf die Ereignisse der vergangenen Wochen, die die USA schwer getroffen haben. „Der Super Bowl ist oft eine Momentaufnahme der Gegenwart und die NFL in der einzigartigen Position, die Vorstellungskraft des Landes einzufangen und zu beflügeln“, sagte ein NFL-Sprecher vor dem Duell der Kansas City Chiefs mit den Philadelphia Eagles in der Nacht zu Montag.
„Choose Love“ ist angemessen angesichts dessen, was unser Land durchgemacht hat in den vergangenen Wochen mit Bränden in Südkalifornien, dem Terroranschlag hier in New Orleans, dem Flugzeug- und Hubschrauberabsturz nahe unserer Hauptstadt und dem Flugzeugabsturz in Philadelphia“, sagte NFL-Sprecher Brian McCarthy.
Seit 2020 gibt es Botschaften in der Endzone
Die NFL hatte 2020 angefangen, Slogans in den Endzonen zu platzieren. Es war eine Reaktion auf die Proteste gegen Polizeigewalt und die Unruhen in den USA nach dem Tod von George Floyd, der unbewaffnet in der Gewalt eines Polizisten ums Leben gekommen war. In dieser Saison hatten die NFL-Teams die Wahl aus „Choose Love“, „End Racism“, „It takes all of us“, „Vote“ («Wählt»), und „Stop Hate“ («Stoppt den Hass»).
Beim Finale um den Titel der NFC zwischen den Eagles und den Washington Commanders in Philadephia standen „It takes all of us“ und „End Racism“ in den Endzonen. Beim Finale der AFC zwischen den Chiefs und den Buffalo Bills in Kansas City sahen die Zuschauer „It takes all of us“ und „Choose Love“.
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