Programmänderung
: ZDF verschiebt „Aktenzeichen XY“

Zuschauerinnen und Zuschauer des ZDF müssen sich am Mittwochabend, 6. Mai 2026, auf eine Programmänderung einstellen.
Von
Katrin Jokic
Berlin
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ZDF-Moderator Rudi Cerne im Studio der Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst».

ZDF-Moderator Rudi Cerne im Studio der Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst».

Sina Schuldt/dpa

Das ZDF verschiebt mehrere Sendungen nach hinten, weil Bundeskanzler Friedrich Merz in einer Sondersendung Rede und Antwort steht.

Anlass ist der erste Jahrestag seiner Amtszeit. In der Sendung „Was nun, Herr Merz?“ wollen ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten und Nachrichtenchefin Anne Gellinek den Kanzler unter anderem zu Problemen innerhalb der Koalition, stockenden Reformen und der aktuellen Stimmung im Land befragen.

ZDF verschiebt „Aktenzeichen XY... Ungelöst“

Die Spezialsendung beginnt bereits um 19.20 Uhr. Dadurch ändern sich die gewohnten Sendezeiten am Mittwochabend deutlich.

Die Sendung „XY Spuren des Verbrechens“ läuft erst um 19.50 Uhr. Auch „Aktenzeichen XY … ungelöst“ startet später als üblich – nämlich erst um 20.35 Uhr statt wie gewohnt um 20.15 Uhr.

Darum geht es in der Merz-Sondersendung

Das ZDF kündigt an, dass in der Sendung vor allem Bilanz über die ersten zwölf Monate der Bundesregierung gezogen werden soll. Besonders bei den Themen Rente und Gesundheit gebe es weiterhin Streit zwischen den Koalitionspartnern.

Auch die wirtschaftspolitische Ausrichtung der Regierung sowie Diskussionen über Sozialreformen und Steuerpolitik sollen Thema sein. Laut ZDF wächst zudem selbst innerhalb der Regierungsparteien die Kritik am Kurs des Kanzlers.

Neben innenpolitischen Fragen soll es auch um Deutschlands Rolle in der Außenpolitik gehen. Diskutiert werden sollen unter anderem die Beziehungen zu den USA sowie internationale Krisen wie der Iran-Konflikt.

„Was nun, …?“ läuft seit mehr als 40 Jahren

Das Interviewformat „Was nun, …?“ gehört seit Jahrzehnten zum festen Bestandteil des ZDF-Programms. Bereits seit 1985 stellen sich dort führende Politikerinnen und Politiker den Fragen des Senders. Die erste Ausgabe wurde damals von Klaus Bresser und Wolfgang Herles moderiert.