Painkiller: Die Opioid-Krise als Serie bei Netflix

„Painkiller“ ist jetzt auf Netflix verfügbar. Hier erfahrt ihr, was ihr über die Serie wissen müsst.
Keri Anderson/NetflixDie neue Netflix-Serie „Painkiller“ zeigt uns in Form einer fiktiven Nacherzählung die Ursprünge und Konsequenzen der Opioid-Krise in den USA. Dabei dreht sich alles um die Geschichten der Menschen – egal ob Täter, Opfer oder Ermittler. Basis für das Drehbuch der Serie war das gleichnamige Buch von Barry Meier und ein Artikel des Magazins „The New Yorker“.
Wie viele Folgen gibt es? Worum geht es genau? Und welche Schauspieler sind im Cast? Hier findet ihr die wichtigsten Infos zu „Painkiller“ im Überblick.
Wie viele Folgen umfasst die Serie?
„Painkiller“ ist eine Miniserie, die insgesamt sechs Folgen umfasst. Die einzelnen Episoden haben eine Länge von 44-60 Minuten.
Worum geht es in „Painkiller“?
„Painkiller“ ist eine fiktionale Nacherzählung von Ereignissen über Ursprünge und Konsequenzen der Opioid-Krise in den USA. Dabei werden nicht nur die Opfer, sondern auch die Täter und eine Ermittlerin auf der Suche nach der Wahrheit in den Mittelpunkt gerückt. Das Leben von all diesen Menschen wurde durch die Erfindung von OxyContin für immer verändert. Die Serie untersucht die Schuldfrage und die Systeme, denen in den USA immer wieder tausende Menschen zum Opfer fallen.

Welche Rolle spielte die Familie Sackler in der Opioid-Krise der USA? Mortimer Sackler (John Rothman, l.), Richard Sackler (Matthew Broderick, M.) und Raymond Sackler (Sam Anderson) sollen zu den Hauptverantwortlichen zählen.
Keri Anderson/NetflixDie Folgen von „Painkiller“ im Episodenguide
Was in den einzelnen Folgen passiert, erfahrt ihr im Episodenguide zu Staffel 1:
Folge 1: „Die Erste und die Letzte“
Richard wittert eine Chance und investiert in ein schmerzlinderndes Opiat. College-Absolventin Shannon nimmt einen Job bei Purdue an. Glen verletzt sich bei der Arbeit.
Folge 2: „Pillen waren sein Sakrament“
Ein OxyContin-Patient nimmt an einer Purdue-Konferenz teil. Edie erfährt von den Nebenwirkungen des Medikaments. Richard stößt in seinem Streben nach Profit auf Hindernisse.
Folge 3: „Ein Jahrhundertschneesturm“
Glen landet wegen einer Überdosis in der Notaufnahme. Edie versucht verzweifelt, ihren neuen Chef bei der Staatsanwaltschaft zu überzeugen, gegen Purdue vorzugehen.
Folge 4: „Es wird angenommen“
Edie ermittelt gegen Purdue. Shannon genießt zwar ihren neuen Lebensstil, doch ihr Job bringt sie in ein moralisches Dilemma. Glen verliert die Kontrolle bei der Arbeit.
Folge 5: „Heiß! Heiß! Heiß!“
Glen ist am Tiefpunkt angelangt, Shannon geht auf eine berauschende Afterparty und Edie findet bei ihren Ermittlungen gegen einen Pharmariesen belastende Beweise.
Folge 6: „Was ist ein Name?“
Glen geht auf Entzug. Shannon überdenkt ihre Rolle. Mithilfe neuer Beweise bringen Edie und das Anwaltsteam Purdue vor Gericht, wo der Fall ein erstaunliches Ende nimmt.
Das ist der Trailer zu „Painkiller“
Netflix hat rund einen Monat vor Start einen Trailer für „Painkiller“ veröffentlicht. Hier bekommt ihr einen ersten Einblick:
Das ist die Besetzung von „Painkiller“
Die Serie wurde in Toronto gedreht. Regie führte Peter Berg. Doch welche Schauspieler sind im Cast? Welche Darsteller die Rollen in „Painkiller“ verkörpern, seht ihr in der Besetzungsliste:
Schauspieler – Rolle
- Uzo Aduba als Edie
- Matthew Broderick als Richard Sackler
- Taylor Kitsch als Glen Kryger
- Dina Shihabi als Britt Hufford
- West Duchovny als Shannon Shaeffer
- John Rothman als Mortimer Sackler
- Jamaal Grant als Shawn Flowers
- Carolina Bartczak als Lily Kryger
Außerdem gibt es einige Gastauftritte in der Serie. Wer dazu zählt, seht ihr hier:
Schauspieler – Rolle
- Clark Gregg
- Jack Mulhern
- Sam Anderson als Raymond Sackler
- Ana Cruz Kayne
- Brian Markinson
- Noah Harpster
- John Ales
- Johnny Sneed
- Tyler Ritter als John Brownlee
Darauf basiert die Netflix-Serie
Die Miniserie basiert einerseits auf dem Buch „Pain Killer: An Empire of Deceit and the Origin of America’s Opioid Epidemic“ von Barry Meier. Andererseits greift „Painkiller“ auch auf den im „New York Magazine“ erschienenen Artikel „The Family That Built the Empire of Pain“ zurück. Das Buch wurde 2018 veröffentlicht und zählt zum True-Crime-Genre. Der Artikel von Patrick Radden Keefe erschien bereits im Herbst 2017 in der renommierten Zeitschrift. Er war zudem als einer der ausführenden Produzenten an der Seite beteiligt. Barry Meier fungierte als beratender Produzent.

