NFL Free Agency 2023
: Die besten noch verfügbaren NFL Free Agents auf dem Markt

Am Montag, 14.3.23, 17 Uhr, ist die Free Agency in der NFL gestartet. Wer sind die Top-Spieler, die noch auf dem Markt sind? Alles zur NFL Free Agency.
Von
Henri Wolfarth
Ulm
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Jimmy Garoppolo von den San Francisco 49ers wechselte in der NFL Free Agency zu den Las Vegas Raiders. Welche vielversprechenden Free Agents sind noch verfügbar?

Butch Dill/dpa

Zusammen mit dem NFL Draft ist die Free Agency eines der beiden großen Puzzleteile für NFL-Teams, um ihren Kader sinnvoll zu verstärken. Durch die Gehaltsobergrenze, den „Salary Cap“, können zumeist die schwächeren Teams mit wenigen Superstars ihr Team verbessern. Teams wie die Chicago Bears haben dieses Jahr genügend Cap Space, um mehrere Top-Spieler unter Vertrag zu nehmen, während einige Teams infolge vertraglicher Altlasten nur mit Restrukturierungen und Spielentlassungen unter die Gehaltsobergrenze kommen können.

Alles Infos zum Start der NFL Free Agency.

Zeitplan der NFL Free Agency 2023

13. - 15. März: Der „inoffizielle“ Start der Free Agency 2023 war am 13. März um 17 Uhr deutscher Zeit – die Teams können dann bereits mit Spielern verhandeln, deren Verträge auslaufen. Wenngleich bereits fette Deals eingetütet wurden, sind sie erst mit Start des neuen Ligajahres am 15. März offiziell.

15. März: Um 22 Uhr deutscher Zeit beginnt das neue Ligajahr – der „offizielle“ Startschuss der NFL-Wechselperiode 2023.

Die Top 10 der noch verfügbaren Free Agents 2023 – Odell Beckham Jr. und Co.

Jimmy Garoppolo, Javon Hargrave und viele weitere begehrte Free Agents haben bereits neue Verträge unterschrieben. Hier könnt ihr die aktuellsten Signings in der NFL Free Agency 2023 nachlesen. Ein Überblick zu den besten noch verfügbare Free Agents für die aktuelle Offseason in der NFL:

10. Ezekiel Elliott, Running Back, Dallas Cowboys

9. Marvin Jones, Wide Receiver, Jacksonville Jaguars

8. Cameron Brate, Tight End, Tampa Bay Buccaneers

7. Dalton Risner, Guard, Denver Broncos

  • 6. Poona Ford, Defensive Tackle, Seattle Seahawks
  • 5. Deion Jones, Middle Linebacker, Atlanta Falcons
  • 4. Leonard Floyd, Defensive End, L.A. Rams
  • 3. Frank Clark, Defensive End, Kansas City Chiefs
  • 2. Taylor Lewan, Tackle, Tennessee Titans
  • 1. Odell Beckham Jr., Wide Receiver, letzte Saison ohne Team

Tackle Orlando Brown (r.) gewann mit den Kansas City Chiefs im Februar den Super Bowl. Ab der kommenden Saison steht er bei den Cincinnati Bengals unter Vertrag.

Charlie Riedel/dpa

Wie hoch ist der Cap Space der Teams und wie funktioniert die NFL-Gehaltsobergrenze?

Der SalaryCap ist die Summe, die NFL-Teams jährlich für Spielergehälter maximal ausgeben dürfen. Verstößt eine Franchise gegen die Gehaltsobergrenze, drohen finanzielle Sanktionen bis hin zum Verlust von Draft Picks. Mit diesem Instrument soll die Liga möglichst ausgeglichen gehalten werden, da jedes Team mit dem gleichen Gehaltsspielraum operieren muss. Zugleich gibt es eine Gehaltsuntergrenze: Jedes Team muss mindestens 89 % des Caps auf die Spielergehälter verwenden.

Salary Cap 2023 bei 224,8 Millionen Dollar

Der Salary Cap steigt nahezu jedes Jahr, da er an den Umsatz der gesamten NFL gekoppelt ist. In diesem Jahr liegt er bei 224,8 Millionen Dollar.

Grundsätzlich ist es für Teams möglich, mit den Cap-Zahlen zu jonglieren. So können Verträge beispielsweise so gestaltet werden, dass die finanziellen Lasten eines Vertrags in spätere Jahre transferiert wird, der Cap-Hit zu Beginn teamfreundlich ist und Teams so mehr gute Spieler im Team halten können.

Bears und Falcons mit hohem Cap Space – Buccaneers und Saints mit negativem Cap Space

Die New Orleans Saints und die Tampa Bay Buccaneers sind die beiden prominenten Beispiele in diesem Jahr, wie durch das Umschichten der Cap-Belastungen in zukünftige Jahre der finanzielle Spielraum gering ist. Aktuell (Stand 09.03.23) befinden sich beide Teams mit 28 Millionen Dollar (Saints) und 52 Millionen Dollar (Buccaneers) über der Gehaltsobergrenze. Bei insgesamt 13 Teams ist das noch der Fall.

Demgegenüber haben die Chicago Bears sowie die Houston Texans mit Abstand am meisten Cap-Space. Beide Teams haben nur wenige Stars in ihren Reihen und eine entsprechend kurze Liste an Großverdienern.