Wladimir Klitschko bei Maischberger: Enttäuscht von Scholz – „Wir brauchen Waffen, wir brauchen Munition, wir brauchen keine Soldaten“

Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew, an der 59. Sicherheitskonferenz in München. Bei „Maischberger“ zeigte sich der ehemalige Profiboxer schlagfertig.
picture alliance/dpa | Sven HoppeAuch Dienstag, den 27. Februar 2024 diskutierte Sandra Maischberger wieder mit ihren Gästen. Thema des Abends war unter anderem: „Zwei Jahre Krieg in der Ukraine“. In einer hitzigen Debatte diskutierten die Gäste über Deutschlands Hilfen für die Ukraine. Der frühere Profiboxer Wladimir Klitschko hat kein Verständnis für Olaf Scholz' Entscheidung, keine Taurus-Marschflugkörper in die Ukraine zu liefern.
Wladimir Klitschko zeigt sich sehr enttäuscht von Scholz
„Das ist sehr enttäuschend nach dem allem, was gerade in der Ukraine passiert“, sagte Klitschko in der ARD-Talksendung „maischberger“. Befürchtungen, die Ukraine könne mit dem Taurus russisches Territorium angreifen, wies er zurück: „Jede Waffe, die wir haben, setzen wir nur in Absprache mit unserem Partner ein.“ Deswegen sei die „Debatte, dass wir Moskau angreifen“, aus seiner Sicht irreführend.
Klitschko: Macrons Vorstoß ist „Ablenkung“ von Waffenlieferungen
Den Vorstoß von Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron, Bodentruppen in die Ukraine zu entsenden, bezeichnete Klitschko als „Ablenkung“ von der Frage der Waffenlieferungen. „Wir brauchen keine deutschen Soldaten, wir brauchen keine NATO Soldaten. Das können wir alles erledigen, nur mit vielen und überlegenen Waffen, die wir von der freien Welt und von NATO bekommen sollten“, forderte Klitschko bei Maischberger.
(mit Material von ots)
