Eurovision Song Contest 2025
: Die wichtigsten Regeln des ESC – Das müsst ihr wissen

Im Mai findet in Basel der ESC statt. Und der hat ganz schön viele Regeln. Wir haben die wichtigsten für euch zusammengefasst.
Von
Judith Müller
Berlin
Jetzt in der App anhören
Das Logo des Eurovision Song Contest Basel 2025.

Das Logo des Eurovision Song Contest Basel 2025.

picture alliance/dpa/KEYSTONE
  • ESC 2025 findet im Mai in Basel statt; viele Regeln gelten.
  • Big Five und Gastgeber sind automatisch im Finale, restliche Finalisten durch Halbfinale bestimmt.
  • Startreihenfolge seit 2024 per Losverfahren; Einfluss der Produzenten bleibt teils bestehen.
  • Abstimmung: Jury und Televoting; Fans aus nicht teilnehmenden Ländern können kostenpflichtig abstimmen.
  • ESC ist unpolitisch; Verstöße werden bestraft.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Kein Wettbewerb kommt ohne Regeln aus – schon gar nicht der weltweit größte Musikwettbewerb! Höchste Zeit, sich die Regeln des ESC einmal genauer anzuschauen!

Kürzlich kam die Frage auf, ob das österreichische Duo Abor & Tynna, das für Deutschland antreten wird, gegen die ESC-Regeln verstoßen hat, weil Autotune in ihrer Performance vermutet wurde. Die EBU schreibt vor, dass alle Hauptgesangsparts live gesungen werden müssen. Mehr dazu könnt ihr in diesem Artikel nachlesen.

Wir haben für euch die wichtigsten Fragen zu den Regeln des Eurovision Song Contests zusammengefasst, damit ihr bestens vorbereitet seid!

Wie setzen sich die Finalisten zusammen?

Einige Länder haben ihren Finalplatz sicher, andere müssen sich durch das Halbfinale kämpfen. Die „Big Five“ – Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien – sowie das Gastgeberland sind automatisch für das Finale qualifiziert. Die restlichen Finalisten werden durch zwei Halbfinale bestimmt, in denen jeweils zehn Acts mit den meisten Punkten weiterkommen.

Wie wird die Startreihenfolge festgelegt?

Bis 2023 entschieden die Produzenten über die Reihenfolge der Acts im Finale. Seit 2024 erfolgt die Zuteilung durch ein Losverfahren, wobei die Produzenten für einige Startplätze weiterhin Einfluss nehmen können.

Wer darf beim ESC abstimmen?

Beim ESC gibt es sowohl Jury- als auch Televoting. Seit 2023 entscheiden in den Halbfinals nur die Zuschauer per Televoting, im Finale fließt auch die Jurywertung ein. Neu ist zudem, dass Fans aus nicht teilnehmenden Ländern kostenpflichtig abstimmen können. Deren Stimmen werden als „Rest of the World“-Votum zusammengefasst und zählen wie ein zusätzliches Teilnehmerland.

Welche Regeln gelten für die Jury?

Die nationale Jury eines jeden Landes besteht aus fünf Experten aus der Musikbranche. Diese müssen unterschiedliche Hintergründe haben und dürfen keine Verbindung zu einem teilnehmenden Act haben. Ihre Wertungen erfolgen bereits in der Generalprobe.

Gibt es eine Altersbegrenzung?

Ja, die teilnehmenden Sängerinnen und Sänger müssen mindestens 16 Jahre alt sein.

Welche Vorgaben gibt es für die Songlänge und Sprache?

Jeder ESC-Song darf maximal drei Minuten lang sein. Die Sprache ist frei wählbar.

Dürfen Instrumente live gespielt werden?

Nein. Alle instrumentalen Parts müssen vom Backing Track kommen. Dies stellt sicher, dass jeder Auftritt unter gleichen technischen Bedingungen ablaufen kann.

Gibt es eine Begrenzung der Personen auf der Bühne?

Ja, es dürfen maximal sechs Personen gleichzeitig auf der Bühne stehen. Tiere sind nicht erlaubt.

Darf der ESC politisch genutzt werden?

Nein, der ESC ist eine unpolitische Veranstaltung. Politische Botschaften in Songtexten, Bühneninszenierungen oder Kommentaren sind streng untersagt. Auch Werbung für Marken oder Organisationen ist nicht erlaubt.

Verstöße werden bestraft

Die Regeln des ESC sind streng und umfangreich. Der ESC lebt von fairen Wettbewerbsbedingungen – Verstöße können daher gravierende Konsequenzen haben.