Dschungelcamp 2025: Pierre spricht über Rauswurf bei „Der Alte“ – Ein Kampf um Menschenwürde

„Ich habe durch die Art und Weise, wie mit uns umgegangen wurde, auch als ich noch in Lohn und Brot stand, gerade mal eine Rente in Höhe von 1.100 Euro erarbeitet“, erinnert sich Pierre Sanoussi-Bliss im Dschungeltelefon.
RTL- Pierre Sanoussi-Bliss spricht im Dschungelcamp über seinen Rauswurf aus "Der Alte".
- Nach 18 Jahren mit unsicheren Kettenverträgen wurde er abrupt entlassen.
- Der Schauspieler kämpfte erfolglos um rückwirkende Versicherung.
- Er kritisiert die Priorisierung künstlerischer Freiheit über Menschenwürde.
- Die Entlassung hatte dramatische Folgen für sein Leben.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es sind die persönlichen Erlebnisse der Promis, die bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ für Schlagzeilen sorgen – und Pierre Sanoussi-Bliss, der 62-jährige Schauspieler, lässt in einem Gespräch mit Nina Bott tief blicken. Während der Nachtwache spricht er über den Moment, als er nach 18 Jahren aus der Serie „Der Alte“ geschmissen wurde und was dieser plötzliche Abschied für ihn bedeutet hat.
„18 Jahre lang mit Ketten-Verträgen“
Pierre erklärt, dass er über die Jahre hinweg „gerade mal eine Rente in Höhe von 1.100 Euro“ erarbeitet habe. Er betont: „18 Jahre lang habe ich mit einem Ketten-Vertrag von Folge zu Folge gearbeitet.“ Pierre hat dieses unsichere Arbeitsmodell immer wieder hinnehmen müssen, „das würde kein Postangestellter zwei Jahre mit sich machen lassen“, kritisiert er.
„Künstlerische Freiheit über Menschenwürde gestellt“
Der Schauspieler führte damals Klage, um rückwirkend durch versichert zu werden. Doch das Verfahren wurde abgewiesen, weil „Fernsehproduktionen sowas machen dürfen, wegen der künstlerischen Freiheit, die gewahrt werden muss.“ Diese „künstlerische Freiheit“ müsse für Pierre jedoch hinter der Menschenwürde stehen: „Die Freiheit, dich jederzeit umzubesetzen, hat man über die Menschenwürde gestellt, finde ich.“
„Das war schrecklich!“
Als er schließlich merkte, dass seine Rolle immer kleiner geschrieben wurde, suchte er das Gespräch mit dem Intendanten, „und ich habe es schriftlich, meine Rolle wird weitergeführt.“ Doch Pierre Sanoussi-Bliss fand heraus, dass „zu der Zeit schon nach unseren Nachfolgern gesucht“ wurde. „Das macht man nicht!“, empört sich der Schauspieler. Die Folgen des Rauswurfs waren für ihn dramatisch: „Das war schrecklich!“

