Ein neuer Montag, eine neue Folge von „Die Höhle der Löwen“ auf Vox. Am 04.10.2021 stand Folge 5 ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Als erstes traute das Vater-Tochter-Gespann Armin Lutz Seidel (64) und Romy Lindenberg (37) aus München in die Arena. Die beiden widmen sich mit ihrem kleinen Familienunternehmen voller Leidenschaft dem Thema nachhaltige Körperpflege. Sie haben den Schwingkopf-Rasierer Shavent erfunden, der Plastikmüll vermeiden und dennoch den altbekannten Komfort bieten soll.
Wie funktioniert Shavent? Welchen Deal erhofften sich Vater und Tochter? Wie der Pitch lief und was es genau mit dem Produkt auf sich hat, erfahrt ihr hier.

„Höhle der Löwen“: Nachhaltiger Rasierer Shavent in Folge 5

In Deutschland nutzen viele Menschen einen Nassrasierer, doch das führt zu einem Problem: „Die Rasierer und ihre Wechselköpfe bestehen aus dem Material-Mix Metall, Plastik und Gummi. So sind sie nicht recyclebar und in keinster Weise nachhaltig“, erklärt der Maschinenbau-Ingenieur Seidel. Seine Tochter führt diesen Punkt noch mit konkreten Zahlen aus: „Allein in Deutschland landen pro Jahr bis zu 500 Millionen Stück dieser Wechselköpfe im Müll. Das sind 3.000 Tonnen pro Jahr und das entspricht dem Gewicht der Freiheitsstatue in New York mal 13!“ Vor allem Investor Nico Rosberg zeigt sich davon schockiert. „Was?!“, fragt er fassungslos nach.
Da Alternativen wie Rasiermesser oder der Rasierhobel für Armin Lutz Seidel nicht für die tägliche Nassrasur infrage kamen, baute er mit einem 3D-Drucker seinen eigenen Rasierapparat. Nach 38 Versionen war er damit auch zufrieden. So entstand schließlich Shavent, der plastikfreie Schwingkopf-Rasierer.
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Youtube Shavent-Rasierer

Shavent-Rasierer im Überblick: Preis und Online-Shop

Infos und Kosten zum nachhaltigen Rasierer auf einen Blick:
  • Basis-Set (inklusive Standfuß): 105 Euro
  • Rundum-Set (inklusive Klingen und Dose): 112 Euro
  • Homepage: Shavent Store
  • Instagram: shavent_de
Shavent ist gleichermaßen für Gesicht und Körper geeignet. Der leichtgängige Schwingkopf soll sich laut der Gründer perfekt Gesichts- und Körperkonturen anpassen und die Standardklingen sich einfach austauschen lassen. „Shavent ist komplett aus Metall gefertigt, der geschwungene Griff mit den Rillen lässt den Rasierer gut in der Hand liegen und die drei eng zusammenliegenden Klingen sorgen für eine sichere und sanfte Rasur“, verspricht Seidel.

Shavent-Gründer hoffen auf auf „Höhle der Löwen“-Deal

Nachdem die ersten Tests im Familienkreis bestanden wurden, wurde die Idee zum Patent angemeldet und das Familienunternehmen gegründet. „Unser Shavent ist designed in Italy und made in Germany. Er findet bei unseren Kunden großen Anklang, wir kommen mit unseren Bestellungen kaum hinterher und sogar nach Japan hat es Shavent schon geschafft. Wir könnten dringend Löwen-Unterstützung gebrauchen, um unseren Bestellungen Herr zu werden“, schließt Romy Lindenberg ihren Pitch ab. Sie bieten acht Prozent Firmenanteile für 220.000 Euro.

„Höhle der Löwen“ Rasierer: Das sagen die Investoren zu Shavent

Alle Investoren zeigen sich sehr beeindruckt von dem vorgestellten Rasierer. Carsten Maschmeyer ist allerdings raus. Begründung: Er rasiere sich immer trocken, doch er wünsche dem Duo viel Erfolg. Auch Dagmar Wöhrl steigt aus, obwohl sie die Idee äußerst gut findet. Am Ende bieten Judith Williams und Nico Rosberg gemeinsam 220.000 Euro – allerdings für stolze 20 Prozent Anteile, sprich für jeden zehn. Ralf Dümmel hat ebenfalls großes Interesse. Für 220.000 Euro möchte er 15 Prozent Firmenanteile haben. Für Vater und Tochter eine sehr schwierige Entscheidung, da es ihnen schwerfällt, überhaupt Anteile ihres „Babys“ abzugeben. Sie fassen einen Entschluss – doch dann ändern Williams und Rosberg kurzerhand nochmal ihr Angebot.

Shavent bei „Höhle der Löwen“: Kommt es zum Deal?

Tatsächlich haben sich Nico Rosberg und Judith Williams nochmal umentschieden – sie wollen den Deal mit Shavent unbedingt haben. Also gehen sie auf 16 Prozent Anteile für 220.000 Euro runter. Für die Gründer wird die Entscheidung damit nochmal umgeworfen – eigentlich hätten sie Dümmel den Deal angeboten. Nach kurzer Beratung bieten sie Rosberg und Williams 15 Prozent Anteile und die Investoren überlegen keine Sekunde: Deal!