Eine Woche nach dem Gewinn des DFB-Pokals durch RB Leipzig wird am heutigen Samstag, 28.05.2022, das Finale der Frauen angepfiffen. Hier stehen sich der deutsche Meister VfL Wolfsburg und Turbine Potsdam gegenüber.
  • Wann wird das DFB-Pokalfinale der Frauen angepfiffen?
  • Wird das Spiel live im TV und Stream übertragen?
Hier gibt es alle Infos.

Wolfsburg vs. Potsdam: Wann wird das DFB-Pokalfinale der Frauen angepfiffen?

Der VfL Wolfsburg geht als Favorit in das Frauenfußball-Pokalfinale am Samstag gegen Turbine Potsdam. Nach zuletzt sieben Titeln in Serie und 39 Pokal-Spielen ohne Niederlage nacheinander will der deutsche Meister seine imposante Serie in diesem Wettbewerb ausbauen. Das Spiel gegen Außenseiter Potsdam wird um 16.45 Uhr angepfiffen.
  • Datum: 28.05.2022
  • Uhrzeit: 16.45 Uhr
  • Teams: VfL Wolfsburg, Turbine Potsdam
  • Spielort: Rhein-Energie-Stadion (Köln)
  • Schiedsrichterin: Karoline Wacker

Wird das Finale der Frauen live im TV und Stream übertragen?

Ja, das DFB-Pokalfinale der Frauen am heutigen Samstag ist live im Free-TV zu sehen. Die Partie zwischen dem VfL Wolfsburg und Turbine Potsdam ist in der ARD und beim Bezahlsender Sky zu sehen. Beide Sender bieten auch Livestreams an. Kostenpflichtig ist das Spiel bei Sky Go und Sky Ticket zu sehen. Der Stream bei der ARD ist kostenfrei.
  • TV: Sky und ARD
  • Stream: Sky Go, Sky Ticket, ARD

Wolfsburg gegen Potsdam: Wer ist der Favorit?

Seriensieger VfL Wolfsburg geht trotz seiner Favoritenrolle mit großem Respekt in das Finale gegen Turbine Potsdam. „Diesen Titel sieben Mal nacheinander zu gewinnen, ist schon eine beeindruckende Serie. Aber das kommt einem nicht zugeflogen. Das ist jedes Mal aufs Neue harte Arbeit“, sagte Mittelfeldspielerin Svenja Huth mit Bezug auf die lang anhaltende Erfolgsserie ihres Teams in diesem Wettbewerb. Die Norddeutschen sind seit 39 Pokalspielen in Serie ungeschlagen.
Ähnlich wie Huth erwartet auch VfL-Trainer Tommy Stroot ein Duell auf Augenhöhe und erinnerte an diverse knappe Endspiele in den vergangenen Jahren mit Verlängerungen oder gar Elfmeterschießen: „Ich habe viele Erinnerungen an sehr, sehr enge Spiele. Davon gehen wir entsprechend wieder aus. Wir werden viel investieren müssen, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen“, sagte der Coach, der bis auf Angreiferin Pia Wolter auf den gesamten Kader zurückgreifen kann.
Beim Gegner Turbine Potsdam fehlen Torjägerin Selina Cerci und Karoline Smidt Nielsen. Nach den beiden Meisterschaftsspielen gegen Wolfsburg, die mit jeweils 0:3 deutlich verloren gingen, gilt der Bundesliga-Vierte aus Potsdam als Außenseiter. Mit dieser Rolle kann Trainer Sofian Chahed gut leben: „Wir haben nichts zur verlieren, wollen einfach auf uns schauen und 100 Prozent Leistung zeigen.“ Mit einer rein defensiven Taktik will sich der Coach nicht begnügen: „Wir wollen mutig spielen und uns nicht hinten reinstellen und den Bus vor dem Tor parken. Wir müssen eine gesunde Mischung finden.“
Das Finale findet seit 2010 und damit zum 13. Mal in Köln statt. Für die Partie wurden bisher 16 000 Tickets abgesetzt.
Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg gehen im DFB-Pokalfinale auf Rekordjagd. Mit einem Sieg über Außenseiter Turbine Potsdam und dem möglichen achten Titelgewinn in Serie könnte das Team von Trainer Tommy Stroot am Samstag die bisherige Bestmarke des 1. FFC Frankfurt egalisieren, der insgesamt neunmal triumphierte. „Rekorde sind immer etwas Schönes und etwas Besonderes. Für den Verein wäre es ein schönes Ziel“, sagte Mittelfeldspielerin Svenja Huth.
Die seit dem 16. November 2013 in diesem Wettbewerb ungeschlagenen Wolfsburgerinnen, die von 2015 an alle Pokal-Endspiele gewonnen haben, sind jedoch gewarnt. Schließlich mussten sie in drei der vergangenen vier Finals in die Verlängerung und zwei Mal sogar ins Elfmeterschießen. „Ich habe viele Erinnerungen an sehr, sehr enge Spiele. Davon gehen wir entsprechend wieder aus. Wir werden viel investieren müssen, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen“, sagte Trainer Stroot.