Bundesliga Vorschau: Wieder ein Spektakel? VfB Stuttgart in Leverkusen gefordert

Stuttgarts Leihspieler El Bilal Touré macht immer mehr auf sich aufmerksam. Wird er zum entscheidenden Faktor gegen Leverkusen?
Marijan Murat/dpa- Bayer Leverkusen empfängt am 1. November 2024 den VfB Stuttgart zum Bundesliga-Top-Duell.
- Leverkusen ist amtierender Meister, Stuttgart der Vizemeister; spannende Begegnung erwartet.
- Stuttgarts El Bilal Touré in Top-Form und könnte entscheidend sein; Chabot fehlt rotgesperrt.
- Leverkusen hat Defensivprobleme, bereits 15 Gegentore kassiert; Xhaka fordert mehr Kommunikation.
- Beide Teams sind im DFB-Pokal weiter und treffen nächste Woche in der Champions League auf Atalanta.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Sowohl Bayer Leverkusen als auch der VfB Stuttgart haben ihre Pflicht im DFB-Pokal erfüllt und stehen in der nächsten Runde – die Voraussetzungen für ein packendes Top-Duell am Freitagabend könnten also kaum besser sein. Am 1. November 2024 empfängt der amtierende Meister Bayer Leverkusen den Vizemeister VfB Stuttgart. Leverkusen hat in der Bundesliga bislang nur eine Niederlage hinnehmen müssen, kam jedoch zuletzt nicht über ein 2:2-Unentschieden gegen den SV Werder Bremen hinaus. Der VfB Stuttgart konnte hingegen am vergangenen Wochenende seine Durststrecke von drei sieglosen Spielen beenden und siegte mit 2:1 gegen Holstein Kiel.
VfB Stuttgart will Top-Duell für sich entscheiden
Bereits die letzten Begegnungen waren äußerst ausgeglichen und unterhaltsam. Im Supercup Mitte August setzte sich Leverkusen erst im Elfmeterschießen mit 4:3 durch, nachdem die reguläre Spielzeit 2:2 endete. Auch in der vergangenen Saison trennte man sich in der BayArena mit einem Unentschieden, wobei Robert Andrich den Gastgebern in der sechsten Minute der Nachspielzeit einen Punkt sicherte. Im Viertelfinale des DFB-Pokals lieferten sich beide Teams ebenfalls ein spannendes Duell, in dem Leverkusen mit 3:2 gewann – erneut war es ein spätes Tor von Jonathan Tah, das den „Werkself“ den Sieg sicherte. Der VfB Stuttgart hat in diesen Begegnungen noch eine Rechnung offen.
VfB Stuttgart: El Bilal Touré in Form
Stuttgarts Leihspieler El Bilal Touré zieht zunehmend die Aufmerksamkeit auf sich. In der Champions League gegen Juventus war der 23-jährige Stürmer bereits der Matchwinner, als er in der zweiten Minute der Nachspielzeit den entscheidenden Treffer erzielte. Auch im letzten Spiel gegen Holstein Kiel glänzte der aus Mali stammende Angreifer mit einem beeindruckenden Tor und kommt immer mehr in Fahrt. Obwohl Touré bisher nur zwei Startelfeinsätze in der Bundesliga für den VfB Stuttgart absolviert hat, könnte er im kommenden Duell gegen die Werkself zum entscheidenden Faktor werden – sei es als Einwechselspieler oder in der Anfangsformation. Seine aufstrebende Form und sein Gespür für wichtige Tore könnten den Unterschied im Kampf um die Punkte ausmachen.

Chabot sah gegen Holstein Kiel die rote Karte und fehlt im Top-Duell gegen Bayer Leverkusen
Marijan Murat/dpaVfB Stuttgart: Chabot rotgesperrt und mit Muskelproblemen
VfB-Trainer Sebastian Hoeneß muss im bevorstehenden Top-Duell gegen Bayer Leverkusen auf Innenverteidiger Chabot verzichten. Der Spieler, der im letzten Spiel gegen Holstein Kiel bereits durch eine Gelb-Rote Karte für das kommende Match gesperrt gewesen wäre, hätte ansonsten eine wichtige Rolle spielen können. Doch nun kommt es noch dicker: Der gebürtige Hanauer mit französischen Wurzeln hat muskuläre Probleme und fällt aus. „Das nimmt ihn auch für dieses Spiel raus“, erläuterte Hoeneß und sprach von einer „kleinen Muskelverletzung“. „Wir hoffen, dass wir bis zum Aufeinandertreffen mit Atalanta alles in den Griff bekommen“, wenn der VfB nächste Woche in der Champions League gegen Bergamo antritt.
Bayer Leverkusen mit Defensivschwächen
Der Hauptgrund für das schwächere Abschneiden von Bayer Leverkusen im Gegensatz zu Vorsaison ist schnell identifiziert: die Defensive. Der Titelverteidiger hat bereits 15 Gegentore kassiert. „Wir bekommen zu einfach Tore, und das regt mich brutal auf“, erklärte Granit Xhaka nach dem enttäuschenden 2:2-Unentschieden beim SV Werder Bremen, wo der Ausgleich erst in der Nachspielzeit fiel. Xhaka fordert insbesondere mehr Kommunikation auf dem Platz: „Diese Tore sind auch eine Frage der Verständigung. Wenn wir mehr miteinander sprechen und uns gegenseitig helfen – sei es links, rechts, vorne oder hinten – können wir näher an den Gegenspielern sein.“ Der 32-Jährige hebt damit die Bedeutung des gegenseitigen Coachings hervor, um defensiv stabiler zu stehen und die Fehlerquote zu reduzieren.
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