Aktenzeichen XY Ergebnisse: Halbschwester? Anruferin will unbekannte Leiche erkannt haben

In der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ wurde ein Mordfall aus dem Jahr 1986 thematisiert.
ZDF / Nadine RuppIm Rahmen der europaweiten Polizeiaktion „Identify me“ haben sich die Ermittler am Mittwochabend bei „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ an die Zuschauer gewandt. 1986 wurden die sterblichen Überresteeiner Frau an der A6 bei Heilbronn entdeckt. Bis heute ist ihre Identität unbekannt. Laut Obduktionsbericht wurde die Frau erstochen.
Unbekannte Tote: Was die Ermittler wissen
1986 wurde eine erste Gesichtsweichteilrekonstruktion bei „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ veröffentlicht — ohne Erfolg. 2009 wurde eine deutliche verbesserte Gesichtsnachbildung erstellt. Die Ermittler nehmen an, dass die Frau in den Benelux–Ländern und in Großbritannien gelebt habe. Darauf deuten zwei Isotopenanalysen hin. Vermutet wird auch, dass die Unbekannte in der Sowjetunion aufgewachsen sei. Die Frau soll zum Zeitpunkt ihres Todes 27 bis 33 Jahre alt gewesen sein. Zudem soll sie eine Zahnprothese im Oberkiefer gehabt haben. Alle Fälle der neuen Ausgabe von „Aktenzeichen XY“ findet ihr hier.
Anruferin meldet sich: Ist es die Halbschwester der Toten?
Am Ende der aktuellen Folge von „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ hat es einige vielversprechende Hinweise zu diesem Fall gegeben. Besonders ein Anruf hat für Aufsehen gesorgt: „Ganz besonders bemerkenswert der Hinweis einer Anruferin, die mitgeteilt hat, dass es sich eventuell um ihre Halbschwester handeln könnte“, erzählt Alfred Hettmer bei der Abfrage von Moderator Rudi Cerne. Ob die Anruferin mit ihrer Vermutung recht hat, hat das ZDF noch nicht bestätigt. Weitere Infos zum Fall, Hinweise und Telefonnummer der Kripo Heidelberg findet ihr hier.
