Aktenzeichen XY: Irre Wendung während Live-Sendung! Anrufer gibt eigenartigen Hinweis

Bei „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ sollen Zuschauer der Kripo helfen, Mordfälle zu lösen. Rudi Cerne moderiert die ZDF-Sendung.
ZDF / Nadine RuppAm 30. Juli 2002 wurde eine weibliche Leiche in der Weser gefunden. Sie wurde in einem Teppich eingerollt. Ihre Identität ist bis heute nicht bekannt.
Leichenfund in Bremen: Wer ist die Tote aus der Weser?
Das Alter der Toten wird auf 22 bis 35 Jahre geschätzt. Die Obduktion hat ergeben, dass die Frau in der Vergangenheit ein Kind geboren hat. Die Unbekannte aus der Weser wurde womöglich erdrosselt. Woher könnte die Frau stammen? Die Spur führt nach Osteuropa. Die Leiche trug beim Auffinden einen silberfarbigen Ohrhänger, der im ukrainischen Charkiw hergestellt wurde. Zudem wurde eine Zahnfüllung aus Zahnzement entdeckt. Ein Material, das vornehmlich in Osteuropa verwendet wird. Die Polizei schließt daher nicht aus, dass die Frau aus der Ukraine oder Russland stammen könnte.
Kripo braucht Hilfe von „Aktenzeichen XY“-Zuschauer
Seit mehr als 21 Jahren tappen die Ermittler im Dunkeln. Um den Fall zu lösen, hat sich die Kripo Bremen am Mittwochabend in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY ... ungelöst“ an die Bevölkerung gewandt. Ein Schritt, der sich offenbar gelohnt hat!
„Eigenartiger Anruf“ könnte Wendung im Mordfall bringen
Ein Anrufer nennt einen spektakulären Hinweis und könnte damit die irre Wendung in diesem scheinbar unlösbaren Fall bringen. Der Zuschauer gibt an, dass er 2002 als Findling in Bremen in einem Paket abgelegt wurde. Dort habe sich genau die gleiche Haarklemme befunden, wie sie bei der Toten gefunden wurde. Ein „eigenartiger Anruf“, wie Alfred Hettmer bei der Abfrage mit Rudi Cerne betont. Die Kripo prüft derzeit den Hinweis, der die Ermittlungen jetzt so richtig ins Rollen bringen könnten.
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