Oliver Pocher vs. Christian Wolf
: „Seit ich eine Tochter habe, ekel ich mich vor ihm“

Ein Baby als Business? Oliver Pocher wirft Christian Wolf vor, seine Tochter für Klicks und Cash zu vermarkten – und bekommt eine wütende Antwort.
Von
Judith Müller
Berlin
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Der Streit zwischen Comedian Oliver Pocher und Christian Wolf eskaliert immer mehr.

Der Streit zwischen Comedian Oliver Pocher und Christian Wolf eskaliert immer mehr.

Collage: picture alliance/dpa | Dieter Menne, Markus Brandt

Der frischgebackene Vater Christian Wolf steht erneut in der Kritik – diesmal wegen der schnellen Vermarktung seines neugeborenen Babys. Während er und Influencerin Romina Palm ihr Familienglück mit Tochter Hazel öffentlich feiern, sorgt ein Schritt des Unternehmers für Aufsehen: Der Name „Hazel“ wurde bereits als Marke registriert. Unter dem Label „Hzl the Label“ könnten bald Produkte wie Kosmetik, Schmuck oder Taschen erscheinen.

Oliver Pocher übt scharfe Kritik

Die Enthüllung kam nicht etwa durch offizielle Pressemitteilungen, sondern durch niemand Geringeren als Comedian Oliver Pocher (47), der in mehreren Instagram-Storys seiner Empörung freien Lauf ließ. Mit gewohnt sarkastischem Ton unterstellte er Wolf, aus seiner Tochter ein reines „Vermarktungsbaby“ zu machen. Sein spitzer Kommentar: „Läuft! Alle bleiben reich!“

Doch damit nicht genug: Pocher erinnerte an vergangene Vorfälle, in denen er Wolf bereits für seine Selbstdarstellung als Vater kritisierte. Besonders ein Clip, in dem Christian sein Neugeborenes hält, aber laut Pocher den Kopf nicht richtig stützt, sorgte für Ärger. Seine deutliche Ansage: „Weniger Storys machen, mehr Kopf des neugeborenen Kindes halten... Egal, wie viel Geld man verdient hat.“

Christian Wolfs Reaktion: Trotzige Gelassenheit?

Auf eine direkte Antwort von Christian Wolf warteten viele vergeblich – bis jetzt. In einer neuen Instagram-Story äußert er sich zwar nicht namentlich zu Pocher, aber lässt durchblicken, dass er sich von der Kritik nicht beeindrucken lässt. Stattdessen stellt er seine Sichtweise dar: Dass andere ihn ständig angreifen würden, während er nur sein Leben lebt – und vermarktet. Besonders deutlich wird, wie sehr er sich gegen die Vorwürfe wehrt, seine Tochter auszunutzen: „Seitdem ich eine Tochter habe, empfinde ich aber auch Ekel vor ihm. Tiefen Ekel.“

Marketing oder Moral?

Die Diskussion rund um „Hzl the Label“ wirft eine größere Frage auf: Wie viel Kommerz ist im Familienleben erlaubt? Während Fans Christian Wolf für seine Offenheit und unternehmerische Weitsicht loben, sehen Kritiker – allen voran Oliver Pocher – darin eine Grenzüberschreitung. Besonders der Zeitpunkt – nur wenige Tage nach der Geburt – stößt vielen negativ auf.