James Bond: Keine Zeit zu sterben“ ist endlich in den Kinos! Nachdem der letzte 007-Film mit Daniel Craig in der Hauptrolle zwei Tage vor dem offiziellen Kinostart am 30.09.2021 Premiere in London gefeierte hat, können sich alle Fans aktuell das neueste Abenteuer des Geheimagenten ansehen. Es verspricht Überraschungen und große Emotionen.
Worum geht es im neuen Bond-Film? Wie ist er? Wer spielt mit? Handlung, Trailer, Schauspieler, Kritik sowie Infos zur FSK und mehr haben wir euch auf einen Blick zusammengefasst.

„James Bond: Keine Zeit zu sterben“: Kinostart

Wie so viele andere Filme wurde auch der neue „Bond“ mehrmals verschoben. Aus Frühjahr 2020 wurde schließlich Herbst 2021: „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ ist am Donnerstag, 30. September 2021, in den deutschen Kinos gestartet.
Es ist erst das zweite Mal in der Bond-Geschichte, dass zwischen zwei Filmen fast sechs Jahre liegen.

„James Bond: Keine Zeit zu sterben“: Länge

Lange mussten wir auf den neuen 007-Film warten. Aber dafür gibt es auch einen extra langen Film: Mit 163 Minuten ist „Keine Zeit zu sterben“ der längste Bond-Film aller Zeiten.

„James Bond: Keine Zeit zu sterben“: Handlung

James Bond befindet sich im Ruhestand auf Jamaika, als sein alter Freund, der CIA-Agent Felix Leiter ihn kontaktiert. Er bittet ihn, einen entführten Wissenschaftler zu retten. Der Bösewicht Safin will die Technologie des Wissenschaftlers für seine Zwecke nutzen. Wird Bond seine Mission erfolgreich abschließen und mit dem Leben davonkommen?

„James Bond: Keine Zeit zu sterben“: Trailer

Dass sich die Fans des Kult-Agenten auf einen spannenden Film freuen dürfen, zeigt bereits der Trailer.
Youtube

Youtube „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ – Trailer

„James Bond: Keine Zeit zu sterben“: FSK

Welche FSK hat „James Bond: Keine Zeit zu sterben“? Laut der Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft liegt die Altersfreigaben für den neuen 007-Film bei zwölf Jahren.

„James Bond: Keine Zeit zu sterben“: Kritik

Lange haben Fans auf den Film gewartet. Doch lohnt sich der Kinobesuch bei „Keine Zeit zu sterben“? Philip Detlefs von der Deutschen Presse-Agentur lobt „einige überraschende und kontroverse Details der Handlung“ und ist sich sicher, dass über diesen 007-Film noch lange geredet wird. Tobias Kniebe von der „Süddeutschen“ hebt besonders einen „genial irritierenden“ Moment hervor, in dem James Bond ausnahmsweise einmal nichts tut. Fehlende Logik bei der komplexen Handlung sei kein Problem, da Regisseur Cary Fukunaga so rasant inszeniere, dass man darüber einfach hinwegspringe. Im „Rolling Stone“ schreibt Sassan Niasseri ebenfalls, dass der Streifen „beeindruckend schnell und brutal inszeniert“ sei. Außerdem wird in der Kritik die Stuntman-Leistung besonders hervorgehoben.
Eine ausführliche Kritik zu „James Bond: Keine Zeit zu sterben“ lest ihr hier:

Ulm

„James Bond: Keine Zeit zu sterben“: Erfolg

Der letzte Bond mit Daniel Craig wurde – wie erwartet – zum großen Kino-Erfolg. „Keine Zeit zu sterben“ legte das erfolgreichste Start-Wochenende aller „James Bond“-Filme hin und wurde bereits nach nur drei Tagen der erfolgreichste Film des Jahres.

„James Bond: Keine Zeit zu sterben“: Spoiler

Achtung Spoiler – in diesem Absatz verraten wir wichtige Details zur Handlung. Wer nicht gespoilert werden möchte, liest bitte beim nächsten Absatz weiter!
Wie endet der letzte Film mit Daniel Craig in der Rolle des James Bond? Für Fans wird „Keine Zeit zu sterben“ in jedem Fall äußerst emotional.
Bösewicht Safin will ein tödliches Virus auf die Menschheit loslassen, das aufgrund von Genmanipulation bestimmte Personen bzw. Personengruppen auslöschen kann. Bond kann seine Frau Madeleine und seine Tochter Mathilde – ja, der Geheimagent ist Vater geworden – aus Safins Fängen befreien. Doch dieser schafft es, Bond noch mit dem Virus zu infizieren. Das große Drama: Safin hat es vorher auf dessen Frau und Kind ausgerichtet, sodass beide sterben würden, sollte Bond sie berühren. Also opfert sich 007, um beider Leben zu retten: Er sprengt sich mitsamt dem Labor in die Luft. James Bond stirbt. Was Fans schockiert zurücklässt, wird dann nach dem Abspann zumindest etwas abgeschwächt: Am Ende heißt es „James Bond will return“. Wie, wann und mit wem in der Hauptrolle wird sich zeigen…

„James Bond: Keine Zeit zu sterben“: Musik

Der Song zum neuen „James Bond“-Film kommt von Billie Eilish. Die Singer-Songwriterin hat das Lied „No Time To Die“ gemeinsam mit ihrem Bruder Finneas geschrieben. Es ist der zweite Bond-Song, der es an die Spitze der britischen Charts geschafft hat. Für den Song erhielten die Geschwister zudem einen Grammy.
Die Filmmusik stammt aus der Feder des berühmten Komponisten Hans Zimmer, mitgewirkt haben außerdem Steve Mazzaro und Johnny Marr.
Youtube

Youtube Billie Eilish – „No Time To Die“

„James Bond: Keine Zeit zu sterben“: Schauspieler

Für den Streifen konnte die Produktion erneut zahlreiche namhafte Schauspieler und Schauspielerinnen gewinnen.
Das ist der Cast von „Keine Zeit zu sterben“:
  • Daniel Craig als James Bond 007
  • Léa Seydoux als Madeleine Swann
  • Ralph Fiennes als Gareth Mallory „M“
  • Ben Whishaw als „Q“
  • Naomie Harris als Eve Moneypenny
  • Rory Kinnear als Bill Tanner
  • Jeffrey Wright als Felix Leiter
  • Christoph Waltz als Ernst Stavro Blofeld
  • Rami Malek als Safin
  • Lashana Lynch als Nomi

„James Bond“: Synchronsprecher

„Geschüttelt, nicht gerührt.“ Sätze wie diese sind aus dem Mund von James Bond zum absoluten Kult geworden. Doch wer spricht den Geheimagenten eigentlich in der deutschen Fassung? Seit 15 Jahren hören wir Dietmar Wunder als James Bond. Seit Daniel Craig 2006 die Rolle von Pierce Brosnan übernommen hat, wird er von dem Synchronsprecher und Schauspieler aus Berlin gesprochen. Dem ZDF gegenüber verriet Wunder, dass mit diesem Engagement vor 15 Jahren ein echter Traum in Erfüllung gegangen sei.

„James Bond“: Alle Filme als Stream und bei Sky

Zum Kinostart von „Keine Zeit zu sterben“ präsentiert Sky seinen Kunden ab dem 27.09.2021 die offiziellen 24 „James Bond“-Filme. Der Pop-up Sender Sky Cinema 007 zeigt bis zum 31.10.2021 alle bisherigen Streifen – von „James Bond jagt Dr. No“ bis „Spectre“ – rund um die Uhr. Die Filme sind auch über Sky Q oder als Stream bei Sky Ticket abrufbar.

„James Bond“ Nachfolger: Wer wird der neue 007?

Die Gerüchteküche brodelt. Immer wieder werden neue Gesichter für den Agenten vorgeschlagen. Zuletzt machte das Gerücht die Runde, Lashana Lynch sei schon die neue Agentin 007. Sie trägt die Dienstnummer aber im neuen Streifen nur vorübergehend bis Daniel Craig wieder einspringt. Aber auch nach diesem Film soll sie wohl nicht die Rolle übernehmen. Die Produzentin Barbara Broccoli hat es definitiv ausgeschlossen, dass es einen weiblichen 007 geben wird. Sie meint dazu: „Ich glaube, das gibt es nicht. Er kann genau derselbe bleiben. Aber er reagiert zwangsläufig anders, weil die Frauen, mit denen er zu tun hat, ihn geistig und körperlich herausfordern.“
Weitere Kandidaten werden schon heiß gehandelt: Idris Elba, Tom Hiddleston, Tom Hardy, Richard Madden, Henry Cavill, Michael Fassbender und Damian Lewis.

„James Bond“: Alle 007-Darsteller im Überblick

Die „James Bond“-Darsteller wechselten mehrmals. Diese Schauspieler übernahmen bisher die Rolle des Agenten James Bond:
  • Sean Connery – sechs Filme– von 1962–1967 und 1971
  • George Lazenby – ein Film – 1969
  • Roger Moore – sieben Filme – 1973–1985
  • Timothy Dalton – zwei Filme – 1987–1989
  • Pierce Brosnan – vier Filme – 1995–2002
  • Daniel Craig – fünf Filme – 2006-2021

„James Bond“ Filme: Reihenfolge aller 007-Filme

„Keine Zeit zu sterben ist der 25. Film der berühmten „James Bond“-Reihe. In dieser Liste seht ihr alle 007-Filme in der richtigen Reihenfolge samt Jahreszahl.
  • „James Bond 007 jagt Dr. No“ (1962)
  • „James Bond 007: Liebesgrüße aus Moskau“ (1963)
  • „James Bond 007: Goldfinger“ (1964)
  • „James Bond 007: Feuerball“ (1965)
  • „James Bond 007: Man lebt nur zweimal“ (1967)
  • „James Bond 007: Im Geheimdienst Ihrer Majestät“ (1969)
  • „James Bond 007: Diamantenfieber“ (1971)
  • „James Bond 007: Leben und sterben lassen“ (1973)
  • „James Bond 007: Der Mann mit dem goldenen Colt“ (1974)
  • „James Bond 007: Der Spion, der mich liebte“ (1977)
  • „James Bond 007: Moonraker - Streng geheim“ (1979)
  • „James Bond 007: In tödlicher Mission“ (1981)
  • „James Bond 007: Octopussy“ (1983)
  • „James Bond 007: Im Angesicht des Todes“ (1985)
  • „James Bond 007: Der Hauch des Todes“ (1987)
  • „James Bond 007: Lizenz zum Töten“ (1989)
  • „James Bond 007: GoldenEye“ (1995)
  • „James Bond 007: Der Morgen stirbt nie“ (1997)
  • „James Bond 007: Die Welt ist nicht genug“ (1999)
  • „James Bond 007: Stirb an einem anderen Tag“ (2002)
  • „James Bond 007: Casino Royale“ (2006)
  • „James Bond 007: Ein Quantum Trost“ (2008)
  • „James Bond 007: Skyfall“ (2012)
  • „James Bond 007: Spectre“ (2015)
  • „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ (2021)
Herzogin Kate besuchte die Premiere von Daniel Craigs letztem Bond-Film in einem traumhaften Kleid.
Herzogin Kate besuchte die Premiere von Daniel Craigs letztem Bond-Film in einem traumhaften Kleid.
© Foto: Chris Jackson/dpa

„James Bond“ Premiere: Kates Kleid fasziniert alle

Am 28.09.2021 fand in London die große Premiere von „Keine Zeit zu sterben“ statt. Unter den geladenen Gästen war auch ein Teil der britischen Königsfamilie. Thronfolger Prinz Charles und seine Frau Herzogin Camilla schauten den neuen Agententhriller gemeinsam mit Prinz William und seiner Frau Kate. Die Herzogin zog in einem funkelnden Goldkleid die Blicke auf sich. In einem paillettenbesetzten Cape-Kleid von ihrer Lieblingsdesignerin Jenny Packham, das rund 4.000 Euro kostet, stahl sie allen die Show. Auch Hauptdarsteller Daniel Craig war hin und weg und soll Kate ein Kompliment für ihr Outfit gemacht haben.