„Heated Rivalry“ jetzt in Deutschland
: 5 spannende Fakten zur heißesten Serie des Jahres

Die kanadische Serie „Heated Rivalry“ begeistert Fans weltweit. Wir verraten euch fünf spannende Fakten zur erfolgreichen Low-Budget-Produktion, die endlich auch in Deutschland läuft.
Von
Daniela Westermayer
Berlin
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Die Serie „Heated Rivalry“ hat sich zu einem internationalen Mega-Erfolg entwickelt.

Die Serie „Heated Rivalry“ hat sich zu einem internationalen Mega-Erfolg entwickelt.

picture alliance/dpa/HBO Max | Sabrina Lantos

Aus dem Nischenprojekt „Heated Rivalry“ wurde ein absoluter Überraschungserfolg: Die kanadische Serie erobert die Zuschauerherzen weltweit. Ab dem 6. Februar 2026 können auch deutsche Fans die Liebesgeschichte der konkurrierenden Eishockeyspieler Ilya Rozanov (Connor Storrie) und Shane Hollander (Hudson Williams) verfolgen. Wo die Serie in Deutschland läuft, erfahrt ihr hier.

Die Low-Budget-Produktion nach der Romanvorlage von Rachel Reid wird immer noch heiß diskutiert, vor allem auf Social Media.

Wir verraten euch fünf spannende Fakten rund um die Serie, die bereits um eine zweite Staffel verlängert wurde.

1. Beide Hauptdarsteller waren Kellner

Die beiden Hauptdarsteller feierten mit der Serie ihren großen Durchbruch. Ihre Geschichte erinnert sehr an die Redewendung „vom Tellerwäscher zum Millionär“.

Bei der Verkündung der Nominierten für die SAG 2026 Actor Awards verriet Connor Storrie etwa: „Vor acht Monaten habe ich noch als Kellner gearbeitet, das ist also ziemlich verrückt. Jetzt lese ich Nominierungen, anstatt Specials vorzulesen.“

Auch sein Schauspielkollege Hudson Williams war zuvor in der Gastronomie tätig: Vor seinem Engagement bei der Serie war er Kellner bei der Restaurantkette The Old Spaghetti Factory in New Westminster.

2. Connor Storrie hat extra Russisch gelernt

Die Hauptrolle Ilya Rozanov ist ein russischer Eishockeyspieler. Aufgrund seines perfekten Akzents und einiger russischer Dialoge nahmen viele Fans an, dass Schauspieler Connor Storrie ebenfalls Russe sei – doch dem ist nicht so! Storrie ist US-Amerikaner und hat für die Serie extra Russisch gelernt.

Dazu verriet er: „Sobald ich am Set aus dem Auto stieg, sprach ich mit Akzent mit allen Produktionsassistenten, Regieassistenten, Maskenbildnern und Kostümbildnern. Ich blieb bis zum letzten Schnitt des Tages dabei. Nicht, weil ich ‚in meiner Rolle‘ war, sondern weil ich so anderthalb Stunden Zeit zum Einspielen hatte.“

3. Das sind die Drehorte der Serie

„Heated Rivalry“ wurde hauptsächlich in Kanada gedreht, vor allem in den Provinzen Ontario und Quebec.

In Ontario nutzte die Produktion verschiedene Orte: Toronto diente als urbane Kulisse für viele Stadt- und Innenaufnahmen, Hamilton (unter anderem Dundurn Castle, McMaster Burridge Gym und lokale Bars) lieferte vielfältige Szenen, in Guelph wurde im Sleeman Centre realer Hockey-Spielbetrieb gefilmt, und Muskoka bot Seen- und Naturaufnahmen für ruhigere Sequenzen. Auch Vaughan taucht in einigen Szenen auf.

In Quebec entstanden zusätzliche Stadt- und Landmark-Aufnahmen in Montreal, darunter etwa das Olympiastadion und die Notre-Dame Basilica.

4. Top-Bewertung auf IMDb

Die Serie, die ursprünglich für einen Streaminganbieter mit gerade einmal vier Millionen Abonnentinnen und Abonnenten produziert wurde, ging völlig durch die Decke. Fans weltweit sind begeistert und auch in den Medien wird sie äußerst positiv besprochen.

Was dann aber doch verwundert: Gleich zwei der Folgen hatten es direkt in die Top-Liste der bestbewerteten Episoden auf der Plattform IMDb (Internet Movie Database) geschafft. Während an der Spitze ungeschlagen die „Breaking Bad“-Folge „Ozymandias“ steht, lagen die „Heated Rivalry“-Episoden „I'll Believe in Anything“ und „The Cottage“ mit jeweils 9,9 von 10 Sternen zweitweise auf den Plätzen 12 und 13.

Bis zum Start in Deutschland hat sich das Ranking noch einmal verändert – doch die sechste Folge liegt immer noch bei starken 9,8 von 10 Sternen. Insgesamt liegt die Serie derzeit in den Top 100 der besten Serien.

5. Bekannte Schauspieler im Cast

Während die beiden Hauptdarsteller komplette Neulinge waren und mit „Heated Rivalry“ ihren Durchbruch feierten, dürfte Serien-Fans so manch andere Schauspielerin bzw. anderer Schauspieler bekannt vorkommen.

Shane Hollanders Eltern zum Beispiel: Christina Yung, die seine Mutter Yuna spielt, war bereits in etlichen Produktionen zu sehen, darunter die Erfolgsserie „The Good Doctor“, in der sie Dr. Audrey Lim verkörperte. Ihren Ehemann David spielt Dylan Walsh, der durch die Serie „Nip/Tuck – Schönheit hat ihren Preis“ als Schönheitschirurgen Sean McNamara berühmt wurde.

Aber auch Kolton Stewart ist ein international bekannter (Jung-)Schauspieler. Die meisten bringen ihn vermutlich mit der erfolgreichen Netflix-Serie „Ich und die Walter Boys“ in Verbindung, in der er als Dylan Newsome zu sehen ist.