Emotionaler Moment bei Bares für Rares: „Aufgrund unseres Alters“ - 85-Jähriger verkauft unter seiner Schmerzgrenze

Klaus und Doris aus Leipzig erreichen zwar nicht ihre Schmerzgrenze, aber dennoch einen hohen vierstelligen Betrag für ihre Kerzenleuchter.
ZDF-Mediathek- Klaus (85) und Doris Schwade trennen sich bei „Bares für Rares“ von silbernen Kerzenleuchtern.
- Nach Restaurierung glänzen die Leuchter in weißem Silber, geschätzt auf 5000 bis 7000 Euro.
- Händler David Suppes kauft die Leuchter für 5500 Euro, weniger als die Wunschgrenze von 6000 Euro.
- Verkauf reflektiert emotionale Trennung und den Lauf des Lebens.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der heutigen Folge von „Bares für Rares“ stehen Doris und Klaus Schwade aus Leipzig mit ihren silbernen Kerzenleuchtern im Mittelpunkt. Nach 45 Jahren als selbstständige Konditoren haben sie sich entschlossen, sich von ihren wertvollen Erbstücken zu trennen. Klaus, 85 Jahre alt, erklärt: „Nun müssen wir uns langsam mal davon trennen, denn was soll werden damit?“ Diese Worte spiegeln nicht nur die Wehmut wider, die mit dem Älterwerden und dem Abschied von Erinnerungsstücken verbunden ist, sondern auch das Verständnis für den natürlichen Lauf des Lebens.
Die Kerzenleuchter und ihre Geschichte
Die silbernen Kerzenleuchter, die ursprünglich in beschädigtem Zustand gekauft wurden, hatte Klaus in einer Dresdner Silberschmiede restaurieren lassen. Das Ergebnis? Sie glänzen nun in einem sehr weißen Silberton. Horst Lichter merkt an: „Sie gefallen mir gut, ich hoffe, sie sind aus Silber!“ Colmar Schulte-Golz, der erfahrene Antiquitätenexperte, bestätigt das und erklärt, dass der Glanz der Leuchter durch die Restaurierung entstanden ist. Ein Silberliebhaber könnte sie jedoch erneut überarbeiten lassen, um ihnen wieder das Aussehen von historischem Silber zu verleihen.

Klaus und Doris stellen ihre Kerzenleuchter vor.
ZDF-MediathekAuf den Leuchtern sind Engelchen in der Form von „Amor und Psyche“ zu sehen. Colmar bezeichnet sie als historische Antiquitäten und hebt hervor, dass es sich um sehr schöne und wertvolle Stücke handelt. Klaus und Doris setzen einen Wunschpreis von 6000 Euro an, was zunächst hoch erscheint. Doch der Silberwert allein liegt bei rund 4000 Euro, was den Händlern einiges an Argumenten liefert. Colmar schätzt den Wert sogar auf 5000 bis 7000 Euro.
Händler begeistern sich für die Leuchter
Die Händler zeigen sich begeistert von den Leuchtern und es kommt zu einem spannenden Bietergefecht. Besonders humorvoll wird es, als Klaus Schwade ein Detail hinzufügt: Er hat die Silberpunze der Leuchter mit einem blauen Stift markiert, damit sie leichter zu erkennen ist. Dieses Detail sorgt für einige Lacher im Raum und lockert die Stimmung.
Am Ende einigt sich David Suppes mit Klaus und Doris auf einen Preis von 5500 Euro. Obwohl Doris ihre Schmerzgrenze bei 6000 Euro gesetzt hat, lässt sich David nicht breitschlagen. „So groß ist die Differenz ja auch nicht“, sagt er. Die beiden Verkäufer einigen sich darauf, ihre Leuchter für den Preis zu verkaufen. Trotz des beachtlichen Betrags wirken Klaus und Doris jedoch ein wenig enttäuscht. Klaus erklärt: „Wir haben nicht das erreicht, was wir wollten, aber aufgrund unseres Alters und der langen, umfangreichen Weiterverkäufe haben wir uns entschlossen, die Leuchter hier zu lassen.“
Ein emotionaler Abschied
Obwohl der Verkaufspreis von 5500 Euro durchaus beachtlich ist, sind Klaus und Doris sichtlich nachdenklich. Vielleicht wird ihnen erst zu Hause bewusst, welchen hohen Betrag sie für ihre geliebten Leuchter erzielt haben. Der Moment bei „Bares für Rares“ ist nicht nur ein geschäftlicher, sondern auch ein emotionaler Abschied von Erinnerungen, die durch das Alter und den Lauf des Lebens unausweichlich werden.

