Bares für Rares: „Das wusste sie nicht!“ – Verkäuferin ist nach Expertise schockiert

Brigitte ist schockiert: So viel wurde an ihrer Figur restauriert? Experte Colmar Schulte-Goltz findet viele Beschädigungen.
Collage: ZDF-Mediathek- Eine Porzellanfigur sorgt in „Bares für Rares“ für Aufsehen: Brigitte Jondral aus Karlsruhe dachte, sie sei ein Abbild des Herkules. Experte Colmar Schulte-Golz enthüllt jedoch, dass es sich um Pluto handelt.
- Colmar entdeckt zahlreiche Restaurationsfehler an der Figur, die mit einer UV-Lampe sichtbar werden.
- Brigitte wünscht sich 800 bis 1.000 Euro, doch der Wert wird auf 500 bis 620 Euro geschätzt.
- Händler kaufen die Figur für 400 Euro, und Brigitte ist trotzdem zufrieden.
- Die Episode zeigt, wie Restaurierungen täuschen können und die Bedeutung von Expertise.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
In der heutigen Folge von „Bares für Rares“ sorgt eine Porzellanfigur für Verblüffung. Brigitte Jondral aus Karlsruhe bringt das vermeintliche Abbild des starken Herkules mit. Doch Experte Colmar Schulte-Golz belehrt sie eines Besseren: Es handelt sich um Pluto, den Herrscher der Unterwelt, der Proserpina entführt und auf dem Rücken trägt. „Tja, nicht jeder starke Mann ist gleich ein Herkules“, stellt der Kunstexperte schmunzelnd fest.
Restaurationsfehler bleiben jahrelang unentdeckt
Noch mehr als diese Enthüllung erstaunen die zahlreichen Beschädigungen, die Colmar mit einer speziellen UV-Lampe sichtbar macht. Brigitte, die die Figur seit Jahrzehnten kennt, wusste nichts davon – ebenso wenig ihre Großmutter, die sie einst für 6.200 Mark erwarb.
Fehlende Blätter an den Ästen, ein ersetzter Arm und Fuß – diese Schäden wurden fachmännisch restauriert, aber nicht vollständig rekonstruiert. „Nur ein Kenner würde das erkennen“, zeigt sich Colmar beeindruckt. Horst Lichter, der ebenfalls überzeugt war, dass es Herkules sei, ist verblüfft über die Enthüllung. Besonders die Krone auf Plutos Kopf gibt den entscheidenden Hinweis auf seine wahre Identität.
Die Expertise: Ein Wertverlust durch Schäden
Brigitte wünscht sich 800 bis 1.000 Euro für die Figur. Schließlich hat ihre Großmutter einst eine hohe Summe bezahlt. Doch Colmar schätzt den tatsächlichen Wert nur auf 500 bis 620 Euro – ein herber Dämpfer für die Verkäuferin. „Das wusste sie nicht!“, verteidigt Brigitte ihre Großmutter. „Heidenei!“, sind sich Horst und Brigitte einig – das ist weniger als erwartet.
Händlerraum: Gibt es eine Überraschung?
Auch die Händler sind unsicher, wer dargestellt ist. Walter „Waldi“ Lehnertz vermutet Zeus, während David Suppes ebenfalls an Herkules denkt. Wolfgang Pauritsch bemerkt einige Beschädigungen, aber längst nicht alle – denn er hat keine UV-Lampe wie Colmar. Brigitte sagt nichts und lässt die Händler rätseln. Am Ende kauft Elke Velten-Tönnies die Figur für 400 Euro – sogar weniger als die Expertise. Doch Brigitte zeigt sich dennoch zufrieden.
Ein faszinierendes Lehrstück für Restaurationskunst
Diese „Bares für Rares“-Episode zeigt eindrucksvoll, wie sehr Restaurierungen täuschen können. Über Jahrzehnte hielt eine ganze Familie die Figur für Herkules, ohne die zahlreichen Schäden zu bemerken. Erst durch das geübte Auge eines Experten wurde die Wahrheit ans Licht gebracht.

