Bares für Rares
: Peinlicher Schreibfehler auf historischem Koffer – erst jetzt vom Experten entdeckt

Bei der Expertise für drei historische Reisekoffer fällt Detlev Kümmel ein witziger Fehler im königlichen Wappen auf – und sorgt damit für Lacher im Studio.
Von
Judith Müller
Köln
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Lustig: Bei dem handbemalten Koffer hat sich jemand vertan. Detlev Kümmel klärt es auf.

Lustig: Bei dem handbemalten Koffer hat sich jemand vertan. Detlev Kümmel klärt es auf.

Collage, ZDF-Mediathek

Ibrahim Altunal aus Babenhausen bringt in der heutigen Folge von Bares für Rares gleich drei historische Reisekoffer mit ins Pulheimer Walzwerk. Gefertigt aus Flachsleinen und Vulkanfiber, stammen sie aus England und den USA und wurden im 20. Jahrhundert hergestellt. Für Sammler und Vintage-Fans ein echter Hingucker! Der frisch gebackene Vater hofft auf einen guten Verkauf, um das Geld für sein Baby zurücklegen zu können.

Detlev Kümmel entdeckt königliches Detail – mit Panne

Experte Detlev Kümmel begutachtet die Stücke genau und wird schnell fündig: Oben prangt das königliche Wappen von King George III. samt dem Motto der englischen Monarchen „Dieu et mon droit“ („Gott und mein Recht“). Doch dann fällt ihm ein witziger Fehler auf – hier hat sich der Maler vertan! Statt „et“ steht dort tatsächlich „eSt“ mit zusätzlichem S. „Daran sieht man, dass das handgemalt wurde“, lacht Kümmel.

Schätzung und Ausgang im Händlerraum

Kümmel schätzt das Set auf 800 bis 1000 Euro. Trotz der charmanten Panne und der königlichen Geschichte findet sich im Händlerraum allerdings kein Käufer, der diesen Preis zahlen möchte. Die Koffer gehen also wieder mit Ibrahim nach Hause – und warten vielleicht auf einen Liebhaber, der den Schreibfehler genauso feiert wie Detlev Kümmel.