Verdi Streik 2020
: Darum bleiben in Ulm die Mülltonnen stehen

Verdi startet am Mittwoch seine ersten Warnstreiks. In Ulm wird nicht nur die Müllabfuhr wird betroffen sein.
Von
Frank König
Ulm
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Der Streik soll am Donnerstag Ulm erreichen. (Symbolbild)

Daniel Reinhardt/dpa

Die Gewerkschaft Verdi startet am Mittwoch erste Warnstreiks in Ulm–Oberschwaben. Die Streikwelle soll von Friedrichshafen ausgehen und Ulm am Donnerstag erreichen. Das Null–Angebot von Bund und Kommunen in der zweiten Tarifrunde sei „staatlich verordneter Reallohnverlust“ – so die Ansicht der regionalen Verdi–Geschäftsführerin Maria Winkler. 

Warnstreiks im September: In Ulm ist die Müllentsorgung betroffen

In Ulm wird nach ihren Worten die Müllentsorgung betroffen sein: Es bleiben Mülltonnen stehen. Außerdem geht es um die Stadtreinigung, den Bauhof und das Klärwerk Steinhäule in Neu–Ulm. Damit solle deutlich gemacht werden: „Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes haben ein Recht auf gute Bezahlung“.