Am Freitag wird eine Gruppe von Eltern vor der Freien Waldorfschule in der Römerstraße um 11 Uhr eine Mahnwache gegen die Maskenpflicht an Schulen abhalten.
Die Aktion ist angekündigt und genehmigt, teilt Geschäftsführer Hartmut Semar auf Anfrage mit. „Das Ordnungsamt hat mich am Donnerstag informiert.“ Wie man mit dem Protest umgeht, sei umgehend in der Lehrerkonferenz besprochen worden. Das Fazit: „Wir haben die Kinder heute um 9.30 Uhr nach Hause geschickt.“ Sie sollten von dieser Art Aktionen fern gehalten werden, vor allem die Jüngeren. Der Grund: Für Semar ist das eine politische Diskussion, die von Erwachsenen geführt werden sollte. Kinder würden so verunsichert.

Mahnwache Waldorfschule: Wer steckt dahinter?

Wer hinter der Mahnwache steckt, ist zurzeit nicht klar. Semar vermutet, dass es ein „Mix aus hiesigen Eltern und eventuell Eltern aus anderen Städten ist“. An der Waldorfschule in der Römerstraße gebe es drei Elternpaare, die sich weigerten, ihre Kinder unter diesen Umständen in den Unterricht zu schicken. Sie wollten weder ein valides ärztliches Attest bringen, noch wollten sie, dass ihre Kinder wenigstens ein Schild trügen. Er habe versucht, mit ihnen zu reden. „Aber sie haben die Termine abgesagt.“

Maskenpflicht an Waldorfschule Römerstraße: „Die Kinder gehen gut damit um“

Über die Stimmung an der Schule sagt der Geschäftsführer: „Die Kinder jammern nicht wegen der Masken, sie gehen gut damit um. In den höheren Klassen gibt es zwei, drei kritische Schüler.“ Ansonsten sei eine breite Mehrheit dafür, diesen Sicherheitskorridor weiter zu verfolgen.

Zusätzliche Busse für Schüler im Alb-Donau-Kreis

Um den Schüler-Verkehr auch in Zeiten von Corona und unter Berücksichtigung der Auflagen gewährleisten zu können, werden seit dieser Woche im Alb-Donau-Kreis vermehrt Busse im Öffentlichen Personennahverkehr eingesetzt.