Die kleine Gruppe fand sich am Freitagmittag auf dem Hechinger Schloßplatz ein, um diesen nicht den Rechtspopulisten zu überlassen, die vor Wochenfrist dort demonstriert hatten.

„Rassismus in Quarantäne schicken“:

So lautete das Motto. Thomas Elser von der Alboffensive prangerte den „kulturellen Rassismus“ der AfD an, die in Hechingen anlässlich der muslimischen Friedensgebete „einen Kulturkampf im Kleinen inszeniert“ habe und alle Moslems als potenzielle Islamisten und damit als gefährlich brandmarke. „Aus solchen Parolen werden Brandsätze“, sagte der Sprecher, und das werde man nicht hinnehmen. Gerade in Corona-Zeiten sei es wichtiger denn je, eine solidarische Gesellschaft aufrechtzuerhalten.

Wadehn: Äußerungen zu rumänischen Arbeitern zeigen die Menschenverachtung der AfD

Auch der pensionierte IG-Metall-Bevollmächtigte Walter Wadehn meldete sich zu Wort und erinnerte daran, dass die AfD rumänische Arbeiter in der deutschen Fleischindustrie „in verplombten Zugwaggons“ in ihre Heimat zurückschicken wolle. Dies zeige die „Menschenverachtung dieser Partei“.

Vor der Moschee das letzte öffentliche Freitagsgebet

Vor der Süleymaniye-Moschee
in der Gammertinger Straße fand kurz darauf das letzte öffentliche Friedensgebet des zu Ende gehenden muslimischen Fastenmonats Ramadan statt.

Auch interessant: