Wimbledon Championships 2023: Spannende Fakten zum ältesten Grand-Slam-Turnier der Welt

Der „heilige“ Rasen von Wimbledon unterliegt höchsten Anforderungskriterien. Wissenswertes rund um das legendäre Rasenturnier findet ihr in diesem Artikel.
Kirsty Wigglesworth/dpaVom 3. bis zum 16. Juli treffen sich bei den Wimbledon Championships im All England Lawn Tennis and Croquet Club (AELTC), auch bekannt als All England Club, in SW19, einem Stadtteil von London, die besten Spielerinnen und Spieler, um die prestigeträchtigen Titel und Pokale - den Gentlemen's Cup und die Venus Rosewater Dish - zu kämpfen.
Spannende Fakten zum Turnier haben wir euch in diesem Artikel zusammengefasst.
Mehrere prominente Tennis-Stars nicht dabei
Einige Tennis-Stars können bei der diesjährigen Wimbledon-Auflage leider nicht um wichtige Weltranglisten-Punkte und das lukrative Preisgeld kämpfen. Rafael Nadal (37), der Sieger von 2008 und 2010 und im letzten Jahr noch im Halbfinale, wird aufgrund von körperlichen Problemen in diesem Jahr kein Match bestreiten. Im nächsten Jahr plant er seine Abschiedstournee. Angelique Kerber (35), die Siegerin von 2018, ist nach der Geburt ihrer Tochter noch nicht auf die Tour zurückgekehrt. Gleiches gilt für Naomi Osaka (25) aus Japan, die vierfache Grand-Slam-Siegerin, die schwanger ist.
Tennis-Spieler aus Russland und Belarus wieder zugelassen
Beim Teilnehmerfeld gibt es im Vergleich zum Vorjahr wieder eine wichtige Änderung. Russischen und belarussische Spieler dürfen in diesem Jahr als „neutrale Athleten“ teilnehmen und müssen unter anderem schriftlich bestätigen, dass sie keine finanzielle Unterstützung von staatlichen Stellen oder sanktionierten Sponsoren oder Personen erhalten. Im letzten Jahr wurden belarussische und russische Spieler aufgrund von Maßnahmen der britischen Regierung ausgeschlossen. Dadurch vergaben die Women's Tennis Association (WTA) und die Association of Tennis Professionals (ATP) keine Weltranglistenpunkte, und der englische Verband (LTA) und der AELTC mussten Strafzahlungen in Höhe von je einer Million Dollar leisten. Die Strafen wurden mittlerweile halbiert.

Nachdem er im vergangenen Jahr bei Wimbledon aufgrund seiner Nationalität ausgeschlossen wurde, darf der russische Tennis-Star Daniil Medwedew in diesem Jahr wieder unter neutraler Flagge antreten.
Eduardo Verdugo/dpaDie deutschen Hoffnungen bei Wimbledon
Alexander Zverev, nach seiner soliden Leistung in Halle (Halbfinal-Niederlage gegen Bublik), ist wie so oft die größte deutsche Hoffnung, hat jedoch in Wimbledon bisher maximal das Achtelfinale erreicht. Jan-Lennard Struff erreichte immerhin das Viertelfinale 2018 und war zuletzt im Finale von Stuttgart. Es bleibt fraglich, ob Tatjana Maria (Halbfinale 2022) und die angeschlagene Jule Niemeier (Viertelfinale 2022) ihre Erfolge aus dem letzten Jahr wiederholen können.
Gibt es Neuerungen bei der 136. Wimbledon Auflage?
Es gibt keine Neuheiten, aber nach wie vor etwas Ungewohntes: Die 136. Auflage von Wimbledon ist nach dem letzten Jahr das zweite Turnier ohne offiziellen Ruhetag. Zuvor war der „middle Sunday“ spielfrei gewesen, aber nur 1991, 1997, 2004 und 2016 musste aufgrund von Regen am Sonntag der ersten Woche gespielt werden. Das Aufgeben dieser Tradition entzerrt den Spielplan.
Wissenswertes rund um den heiligen Rasen von Wimbledon
Der Rasen wird seit März auf einer Höhe von 8 mm gehalten. Während des Turniers wird er täglich gemäht und die Linien werden ebenfalls täglich nachgezogen. Nachts wird der Rasen spärlich bewässert. Seit 2001 wird auf der Sorte Perennial Ryegrass gespielt.
