VfB Stuttgart gegen Darmstadt 98: Ein alter Bekannter könnte dem VfB weh tun

Darmstadts Luca Pfeiffer (l) kehrt am Freitagabend nach Stuttgart zurück. In dieser Saison geht der Stürmer für die „Lilien“ auf Torejagd.
Uwe Anspach/dpaMit drei Siegen aus den ersten vier Bundesligaspielen ist der VfB Stuttgart denkbar gut in die neue Bundesligasaison gestartet. Die Schwaben gehen am Freitag als klarer Favorit ins Heimspiel gegen Aufsteiger Darmstadt 98. Die VfB–Fans hoffen dabei wieder auf Tore ihres formstarken Stürmers Serhou Guirassy, der in den letzten vier Spielen acht Treffer erzielen konnte. Umso bitterer war die Nachricht, dass der Topstürmer Anfang 2024 für mehrere Spiele fehlen wird.
Am Freitagabend gegen Darmstadt 98 trifft der VfB nun auf einen alten Bekannten: Stürmer Luca Pfeiffer wechselte im Sommer auf Leihbasis zu den „Lilien“.
VfB Stuttgart: Hoeneß sieht Pfeiffer–Leihe positiv
Für den VfB Stuttgart stand Luca Pfeiffer in der Bundesliga 19–mal auf dem Platz. Ein Bundesliga–Tor gelang dem 27–Jährigen allerdings nie. Mit einem Lächeln sagte VfB–Trainer Sebastian Hoeneß auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit Darmstadt: „Ich hoffe, dass wir am Wochenende nicht über sein erstes Tor für Darmstadt sprechen. In den Spielen danach darf er gerne wieder treffen.“
Die Leihe zum SV Darmstadt sieht Hoeneß sehr positiv: „Bei Luca hat sich in der Vorbereitung abgezeichnet, dass er nicht die Spielzeit bekommt, die er sich vorstellt. In Darmstadt steht er auf dem Platz.“
Pfeiffer ist Fixpunkt im Angriff von Darmstadt 98
In seinen ersten vier Spielen für seinen neuen alten Club, zeichnete sich schon ab, dass Pfeiffer das Offensivspiel der Lilien beflügelt. Beim 0:1 in Frankfurt brachte Pfeiffer schon Schwung nach seiner Einwechslung, bei seiner Rückkehr in die Startelf bereitete er direkt das einzige Tor des Tages von Marvin Mehlem vor und überzeugte zudem auch als Anspielstation und Ballverteiler. Im Spiel der Darmstädter ist Pfeiffer schon jetzt ein Fixpunkt.
Wohlgemuth warnt: „Machen trotzdem nicht alles richtig!“
„Natürlich fällt es leichter, an das Erreichen der eigenen Ziele und an eine positive sportliche Zukunft zu glauben, wenn nicht ein Rückschlag den nächsten ablöst“, sagte Sportdirektor Fabian Wohlgemuth. „Aber zu meinen, dass wir derzeit alles richtig machen, weil die Ergebnisse gerade stimmen, wäre ganz sicher auch nicht die richtige Schlussfolgerung.“

