Chronologie zum SSV Ulm: Keiner trainierte die Spatzen in diesem Jahrhundert länger als Thomas Wörle

Thomas Wörle, Ralf Rangnick, Pavel Dotchev: Sie alle waren oder sind Trainer des SSV Ulm 1846 Fußball. Wer hat die Spatzen noch trainiert? Eine Chronologie.
Samuel Tschaffon, Volkmar Könneke, Marc Hörger- Thomas Wörle war von 2021 bis 2025 Cheftrainer des SSV Ulm 1846 Fußball.
- Robert Lechleiter übernimmt als neuer Trainer bis Saisonende.
- Der Artikel listet alle Trainer seit 1995 auf.
- Ralf Rangnick und Martin Andermatt führten den Verein in die Bundesliga.
- Der Verein durchlief zahlreiche Auf- und Abstiege und meldete mehrfach Insolvenz an.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Sein Name steht wie kein anderer für den Höhenflug des SSV Ulm 1846 Fußball, für den Durchmarsch aus der Regionalliga in die 2. Bundesliga: Thomas Wörle. Der heute 44-Jährige war in dieser Phase der Cheftrainer der Spatzen. Seine Amtszeit endete abrupt. Am 11. März 2025 musste er wenige Wochen nach seiner Vertragsverlängerung gehen.
Kein Trainer stand in diesem Jahrtausend länger an der Seitenlinie als er. Doch wer waren seine Vorgänger? Wer folgte Thomas Wörle nach? Von Ralf Rangnick über Markus Gisdol bis hin zu Pavel Dotchev. Das waren die Trainer des SSV Ulm 1846 seit der Saison 1995/96 – eine chronologische Übersicht.
Martin Gröh (1995–1996)
Den Anfang in dieser Reihe macht Martin Gröh (* 1953). Mit ihm gewinnen die Spatzen 1996 die Deutsche Amateurmeisterschaft – ein Titel, der heute nicht mehr ausgespielt wird. Beim 4:0-Sieg über den SC Weismain im Dezember 1996 sitzt Gröh zum letzten Mal auf der Trainerbank, für ein Pokalspiel in Aalen übernimmt interimsweise sein Assistent Dieter Märkle.

Trainer Martin Gröh (rechts) gibt Stürmer Marcus Ziegler beim Regionalliga-Duell gegen die Amateure des FC Bayern Anweisungen.
Volkmar KönnekeRalf Rangnick (1997–1999)
In der Winterpause der Saison 1996/97 engagieren die Spatzen Ralf Rangnick (* 1958) als Trainer. Es ist ein klares Zeichen: Der Verein will raus aus dem Amateurlager. In seinem ersten Halbjahr führt Rangnick den Klub auf den sechsten Rang und zum WFV-Pokalsieg. Ein Jahr später steigt der SSV Ulm in die 2. Bundesliga auf.

Das erste Training des SSV Ulm 1846 mit dem neuen Trainer Ralf Rangnick (vorne links) findet im Schnee statt. Mit dabei: Thomas Tuchel (Mitte) und Oliver Unsöld (rechts).
Wolf ReinerDort angekommen, erreicht Rangnick als „Fußball-Professor“ schlagartig bundesweite Bekanntheit, als er im ZDF-Sportstudio die damals noch revolutionäre Vierer-Kette erklärt: „Die Vierer-Kette ist für uns nur Mittel zum Zweck.“ Im März 1999 tritt Rangnick von seinem Amt zurück. Der SSV Ulm liegt zu diesem Zeitpunkt auf dem fünften Platz. Für wenige Tage trainiert Rolf Baumann die Spatzen.

Vor Freude über den Aufstieg der Spatzen in die 2. Bundesliga warfen die Fans nach dem Abpfiff den Ulmer Trainer Ralf Rangnick in die Luft.
Wolf ReinerMartin Andermatt (1999–2000)
Am 31. März 1999 leitet der Schweizer Martin Andermatt (* 1961) erstmals das Training beim SSV Ulm 1846, zwei Monate später ist der Durchmarsch in die Bundesliga besiegelt. Dort reicht es knapp nicht zum Klassenverbleib: Mit 34 Punkten und Rang 16 ist nach einer Saison das Abenteuer Bundesliga wieder beendet. Andermatt aber darf zunächst bleiben. Nach einem schwachen Zweitliga-Start stellt ihn der Klub am 19. September 2000 frei. Für 40 Tage folgt ihm übergangsweise Peter Assion.

Der neue Fußball-Trainer des SSV Ulm 1846 bei einer Pressekonferenz: Thomas Andermatt. Er ist der Nachfolger von Ralf Rangnick.
Volkmar KönnekeHermann Gerland (2000–2001)
Es übernimmt Hermann Gerland (* 1954). Im Gegensatz zu Andermatt gilt er als härter in der Ansprache. Damit verfängt er nicht. In 18 Spielen hat er einen Punkteschnitt von 0,94. Mitte März ist für ihn schon wieder Schluss.
Peter Assion (2001)
Auch auf ihn folgt Peter Assion (* 1959). Doch die Unruhe im Verein bleibt bestehen. Assion kann den Absturz nicht mehr stoppen. Der SSV Ulm verpasst den Zweitligaverbleib, erhält nicht die Lizenz für die Regionalliga und findet sich plötzlich in der Verbandsliga wieder.
Harry Brobeil (2001–2002)
In der Verbandsliga gelingt Harry Brobeil (* 1963) mit dem SSV Ulm die Sensation: Die Spatzen schlagen den Bundesligisten 1. FC Nürnberg mit 2:1 und ziehen in die 2. DFB-Pokalrunde ein. Bis heute hat kein Fünftligist mehr einen Erstligisten rausgeworfen. Zudem steigen die Spatzen mit Brobeil in die vierklassige Oberliga auf. Im November 2002 wirft er überraschend hin. Bis ein neuer Trainer gefunden ist, leitet Peter Reder die Trainingseinheiten.

Harry Brobeil, zuvor A-Jugend-Trainer beim SSV Ulm 1846, ist der neue Coach in der Verbandsliga.
Wolf ReinerStefan Anderl (2002–2003)
Unter Stefan Anderl (* 1965) beendet der SSV Ulm die Saison auf dem zweiten Rang. Nach insgesamt 26 Spielen an der Seitenlinie heißt es Ende September 2003 schon wieder Abschied nehmen von den Spatzen. Der Punkteschnitt: 1,77.

Das Trainergespann Stefan Anderl (links) und Markus Riesenegger tüfteln in der Pause an der Magnettafel.
Maria MüssigDieter Märkle (2003–2004)
Ein Altbekannter hat fortan die Zügel in der Hand: Dieter Märkle (* 1962). Er bringt es in seiner Amtszeit auf einen Punkteschnitt von 1,93, den Aufstieg in die Regionalliga verpasst aber auch er. Am 29. November 2004 wird Märkle ganz und gar unerwartet entlassen.

Dieter Märkle gemeinsam mit SSV-Präsidentin Katja Adler auf dem Gelände der Spatzen.
Volkmar KönnekeMarcus Sorg (2004–2007)
Vom Ligarivalen Heidenheimer SB verpflichtet der SSV Ulm Marcus Sorg (* 1965). Der spätere Assistenzcoach von Hansi Flick bleibt 1011 Tage im Amt. Zweimal scheitert der SSV Ulm im Endspiel um den WFV-Pokal, zweimal verpassen die Spatzen knapp den Aufstieg. Anfang September 2007 trennt sich der Verein von Sorg. Abteilungsleiter Armin Birzele tritt anschließend zurück.

Unfreiwilliger Abschied nach fast drei Jahren: Marcus Sorg packt nach seiner Entlassung seine Sachen.
Matthias KesslerPaul Sauter (2007–2008)
Zwei Tage später präsentiert der SSV Ulm 1846 einen Nachfolger: Paul Sauter (* 1947) steigt ein. Es ist sein dritter Anlauf bei den Spatzen: Schon von 1982 bis 1984 und von 1990 bis 1994 war er Hauptübungsleiter, mit 1460 Tagen hält er bis heute den Rekord für die am längsten andauernde Amtszeit. Diesmal bleibt er ein Jahr auf der Trainerbank – und ist erfolgreich: als Zweiter gelingt ihm der ersehnte Aufstieg in die Regionalliga. Doch Anfang Juni entlassen die Spatzen ihren Erfolgscoach: Unterschiedliche Erwartungen bezüglich der angestrebten Tabellenziele gelten als Grund.
Markus Gisdol (2008–2009)
Bei den Spatzen heuert Markus Gisdol (* 1969) an. Hautnah erlebt er eine tumultartige Zeit in Ulm mit. Während der Saison spaltet sich die Fußballabteilung vom Stammverein ab und gründete einen eigenen Verein, den SSV Ulm 1846 Fußball. Sportlich läuft es gut, zum Saisonende liegt Aufsteiger SSV Ulm auf Rang sieben. Trotzdem entschließt sich Gisdol für einen Wechsel nach Hoffenheim.

Markus Gisdol (Mitte) gemeinsam mit den Kollegen Holger Stanislawski (links) und Andre Trulsen vom FC St. Pauli.
Matthias KesslerManfred Paula (2009)
Gisdol Nachfolger Manfred Paula (* 1964) tritt nach ausbleibendem Erfolg bereits nach acht Spieltagen zurück. Vorerst leiten Frank Kaspari und Janusz Gora als Interimslösung das Training.
Ralf Becker (2009–2010)
Mitte Oktober 2009 tritt Ralf Becker (* 1970) den Job als Cheftrainer an. Doch die Situation in Ulm ist verfahren. Ein Wettskandal um drei Spieler hallt nach, die finanzielle Situation ist angespannt. Ende November 2010 meldet der Verein erneut Insolvenz an, Ralf Becker wirft hin.

Ralf Becker wirft nach der Anmeldung der 2. Insolvenz hin. Er war etwas mehr als ein Jahr lang Trainer des SSV Ulm 1846 Fußball.
Eibner Eckhard, Eibner-PressefotoJanusz Góra (2010–2011)
Janusz Góra (* 1963) wechselt anschließend von der Assistenzrolle ins Amt des Cheftrainers. Die Spatzen-Legende bleibt bis Sommer. Es ist eine Mission ohne sportliche Relevanz. Durch die Insolvenz steht bereits fest: Die Spatzen steigen ab in die Oberliga Baden-Württemberg.
Paul Sauter (2011–2012)
Wieder einmal springt Paul Sauter (* 1947) ein, wieder einmal bringt er den Erfolg zurück an die Donau. Er führt die Ulmer zum sofortigen Wiederaufstieg – mit neun Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten VfR Mannheim.

Hoffnungsträger Paul Sauter übernimmt 2011 zum vierten Mal die Spatzen.
Rudi ApprichStephan Baierl (2012)
Der bisherige Co-Trainer Stephan Baierl (* 1976) löst Sauter zur Saison 2012/13 ab, Sauter wird SSV-Präsident. Nur 16 Spiele lang währt die Liasion, dann muss der Verein nach einem neuen Trainer suchen.
Paul Sauter (2012–2013)
Und so kehrt er eben doch wieder zurück an die Seitenlinie: Paul Sauter (* 1947) wird zum fünften Mal Cheftrainer des SSV Ulm 1846 Fußball. Er schafft den sicheren Klassenverbleib. In der folgenden Spielzeit können die Spatzen daran nicht anknüpfen. Im Oktober tritt Sauter zurück: „Ich gebe das Amt des Trainers ab, um der Mannschaft zu helfen. Noch ist sie nicht abgestiegen, noch ist genügend Zeit für eine Wende.“
Oliver Unsöld und Herbert Zanker (2013–2014)
Doch die Wende gelingt dem Trainer-Tandem aus Oliver Unsöld (* 1973), zuvor A-Jugend-Coach, und Herbert Zanker (* 1963) nicht. Die Spatzen landen auf Rang 15. Im Mai 2014 herrscht nach der dritten Insolvenz Endzeitstimmung. Es geht wieder runter in die fünftklassige Oberliga.

Vor der Saison eigentlich als A-Junioren-Trainer nach Ulm gekommen, übernimmt Oliver Unsöld im Duo mit Herbert Zanker den Regionalligisten SSV Ulm in einer schwierigen Lage. Zum Saisonende steigt der Klub ab.
Eibner Eckhard, Bermel / Eibner-pressefotoStephan Baierl (2014–2017)
Seine zweite Chance in Ulm nutzt Stephan Baierl (* 1976). Über 1000 Tage ist er diesmal im Amt. Sein Puntkeschnitt: 1,75. Im Sommer 2016 führt er die Spatzen zum Regionalliga-Aufstieg. In seine vierte Saison startet Baierl mit drei Niederlagen in drei Partien. Daraufhin tritt er zurück.

Stephan Baierl übernimmt 2014 wieder das Zepter in der Donaustadt.
Matthias KesslerTobias Flitsch (2017–2018)
Für die restliche Saison coacht Tobias Flitsch (* 1979) den Traditionsklub. Der vorherige Co-Trainer führt die Spatzen ins Mittelfeld und gewinnt den WFV-Pokal.
Holger Bachthaler (2018–2021)
„Wir haben uns gesucht und gefunden“, sagt Sportvorstand Anton Gugelfuß über seinen Wunschtrainer Holger Bachthaler (* 1975). Der zahlt ihm das Vertrauen zurück. Schon im August 2018 sorgt Bachthaler mit seinen Spatzen für eine Sensation und wird Pokalsiegerbesieger: Viertligist Ulm gewinnt im DFB-Pokal gegen Eintracht Frankfurt. In seiner Amtszeit gewinnt er dreimal den WFV-Pokal. Der angestrebte Aufstieg gelingt ihm nicht. Im Juni 2021 beendet der Klub die Zusammenarbeit.

Holger Bachthaler gewinnt mit dem SSV Ulm 1846 Fußball dreimal den WFV-Pokal.
EibnerThomas Wörle (2021–2025)
Es beginnt die Ära Thomas Wörle (* 1982). Der Fußballlehrer, der zuvor mit den Fußballerinnen des FC Bayern München Meister und Pokalsieger geworden ist, trainert erstmals eine Mannschaft im Männerfußball. Anfängliche Skepsis wandelt er in Euphorie um: Mit Wörle gelingt der Durchmarsch aus der Regionalliga Südwest in die 2. Bundesliga.
In 151 Spielen weist er einen Punktschnitt von 1,88 auf – trotz der mauen Bilanz im Fußball-Unterhaus. Denn in der zweiten Liga mussten die Spatzen ihrer intensiven Spielweise oft Tribut zollen, verloren einige Spiele in den Schlussminuten. Am 11. März 2025 entlässt Geschäftsführer Markus Thiele Wörle.
Robert Lechleiter (2025)
Für die verbleibenden neun Spiele wird Robert Lechleiter (* 1980) vom U19-Coach zum Zweitliga-Trainer befördert. Der ehemalige Stürmer kündigt an, „mit offenem Visier“ spielen zu wollen. Die Trendwende gelingt aber auch ihm nicht. Drei Siege, zwei Unentschieden, vier Niederlagen – eine respektable Zweitliga-Bilanz. Für den Klassenerhalt reicht das aber nicht.
Nach dem Abstieg und einem XXL-Umbruch starten die Spatzen schwach in die Drittliga-Saison 2025/26. Sie agieren im Aufbau fehlerhaft und offensiv harmlos. Lechleiter kann keinen Ausweg aus der Krise aufzeigen. Nach sechs Spieltagen beurlaubt der Verein den Oberbayern. Der SSV Ulm steht zu diesem Zeitpunkt auf Platz 15.

SSV-Cap, SSV-Hoodie und Jeans: Diesen Look präsentiert Robert Lechleiter in seiner Zeit als SSV-Cheftrainer fast immer an der Seitenlinie.
Volkmar KönnekeMoritz Glasbrenner (2025)
A-Lizenzinhaber Moritz Glasbrenner (* 1990) übernimmt übergangsweise. Der gebürtige Ulmer hatte erst im Juli 2025 das Amt des U19-Trainers im SSV-Nachwuchsleistungszentrum übernommen. Für vier Spiele steht er an der Seitenlinie, holt dabei sieben Punkte, dann steht fest: Glasbrenner ist die Dauerlösung – obwohl für ihn aufgrund der fehlenden Trainer-Pro-Lizenz eine Geldstrafe fällig wird. Er unterschreibt bis Saisonende.
Doch bis dahin bleibt der 35-Jährige nicht im Amt. Schon am 10. November stellt ihn der SSV Ulm im Rahmen eines großen Führungs-Bebens wieder frei. Die Spatzen liegen zu diesem Zeiptunkt auf Rang 18 der Drittliga-Tabelle.

Moritz Glasbrenner ist nur acht Spiele Trainer bei den Drittliga-Profis des SSV Ulm 1846 Fußball, vier als Interimscoach, vier als Cheftrainer. Dann trennt sich der Verein von ihm.
Matthias KesslerPavel Dotchev (seit 2025)
Für zwei Trainingseinheiten und ein Testspiel übernimmt NLZ-Leiter Oliver Unsöld interimsweise das Training. Dann übergibt er die Mannschaft an Pavel Dotchev. Der 60-Jährige, zum Zeitpunkt der Verpflichtung Rekord-Trainer in der 3. Liga, soll die Spatzen zum Klassenerhalt führen. Tatsächlich fügt sich der Deutsch-Bulgare gut ein – doch auch er schafft es nicht, die notwendigen Punkte zu holen. Sein Vertrag endet zum Saisonende und würde sich nur beim Klassenerhalt verlängern.
Die Trainer des SSV Ulm 1846 Fußball in der Zeitleiste
- Fritz Schollmeyer (1970–1971)
- Željko Čajkovski (1971–1974)
- Klaus Niemuth (1974–1977)
- Klaus-Peter Jendrosch (1977–1980)
- Jörg Berger (1980–1981)
- Werner Kern (1981–1982)
- Paul Sauter (1982–1984)
- Hannes Baldauf (1984)
- Fritz Fuchs (1984–1985)
- Walter Modick (1985)
- Werner Nickel (1985–1988)
- Klaus Toppmöller (1988–1989)
- Erich Steer (1989–1990)
- Paul Sauter (1990–1994)
- Rainer Ulrich (1994–1995)
- Bernd Hoffmann (1995)
- Martin Gröh (1995–1996)
- Ralf Rangnick (1997–1999)
- Martin Andermatt (1999–2000)
- Hermann Gerland (2000–2001)
- Harry Brobeil (2001–2002)
- Stefan Anderl (2002–2003)
- Dieter Märkle (2003–2004)
- Marcus Sorg (2004–2007)
- Paul Sauter (2007–2008)
- Markus Gisdol (2008–2009)
- Manfred Paula (2009)
- Ralf Becker (2009–2010)
- Janusz Góra (2010–2011)
- Paul Sauter (2011–2012)
- Stephan Baierl (2012)
- Paul Sauter (2012–2013)
- Oliver Unsöld, Herbert Zanker (2013–2014)
- Stephan Baierl (2014–2017)
- Tobias Flitsch (2017–2018)
- Holger Bachthaler (2018–2021)
- Thomas Wörle (2021–2025)
- Robert Lechleiter (03/2025–09/2025)
- Moritz Glasbrenner (09/2025–11/2025)
- Pavel Dotchev (seit 11/2025)

