Risikospiel gegen RWE
: Rüstet sich der SSV Ulm für einen Platzsturm?

Am letzten Drittliga-Spieltag empfängt der SSV Ulm 1846 Fußball Rot-Weiss Essen im Donaustadion. Ein brisantes Duell, das Sicherheitsfragen aufwirft.
Von
Elias Hoffmann
Ulm
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Fußball, SSV Ulm 1846: Die Spatzen nach dem Heimspiel gegen Stuttgart II, Symbol, Polizei im Donaustadion, Sicherheit

Die Sicherheit im Donaustadion soll auch gegen Rot-Weiss Essen gewährleistet sein. Der SSV Ulm 1846 Fußball bereitet sich auf verschiedene Szenarien vor (Symbolbild).

Volkmar Könneke
  • Ulm empfängt am Samstag Rot-Weiss Essen im Donaustadion – Spiel mit erhöhtem Risiko.
  • RWE kämpft um den Aufstieg: zwei Punkte hinter Energie Cottbus, MSV Duisburg punktgleich.
  • Mindestens 4.100 RWE-Fans werden erwartet; eine Aufstiegsparty in Ulm ist möglich.
  • SSV Ulm plant sichtbare und verdeckte Maßnahmen, um die Sicherheit zu gewährleisten.
  • Unklare Kadersituation und der Abstieg in die Regionalliga verstimmen Teile der Ulm-Fans.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Die Drittliga-Partie des SSV Ulm 1846 Fußball gegen Rot-Weiss Essen am Samstag, 16. Mai (13.30 Uhr/Liveticker auf swp.de), birgt Sicherheitsrisiken. „Das Spiel wurde als Spiel mit erhöhtem Risiko eingestuft“, bestätigt der Pressesprecher des künftigen Regionalligisten auf Nachfrage. Dafür gibt es mehrere Gründe.

Zum einen geht es für den Spatzen-Gegner RWE noch um den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Zwei Punkte trennen das Team um Trainer Uwe Koschinat vom zweitplatzierten FC Energie Cottbus (in Regensburg). Auf dem Relegationsplatz rangiert punktgleich der MSV Duisburg (gegen Viktoria Köln) mit einem besseren Torverhältnis.

Verabschieden sich beide Teams aus der 3. Liga?

Die Aufstiegsparty der Essener könnte also in der Ulmer Traditionsspielstätte steigen. Dementsprechend groß fällt die Unterstützung des Klubs aus: „Wir freuen uns am Samstag auf mindestens 4.100 RWE-Fans, die unsere Mannschaft im Donaustadion unterstützen werden“, heißt es aus der Pressestelle von Rot-Weiss Essen.

Hält der Klub einen Platzsturm seines Anhangs für realistisch? Das möchte RWE nicht einschätzen, es sei spekulativ, verschiedene Szenarien in einem möglichen Erfolgsfall zu diskutieren. Der SSV Ulm 1846 Fußball hingegen macht sich darüber Gedanken – und sei vorbereitet. „Generell nehmen wir alle möglichen Szenarien, die eintreten könnten, in unsere Planung mit auf.“ Es werde sichtbare wie auch nicht sichtbare Maßnahmen geben, um die Sicherheit zu gewährleisten.

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Zum anderen besteht eine Rivalität der RWE-Fanszene mit der von Rot-Weiß Oberhausen, die wiederum eine Freundschaft mit dem Spatzen-Anhang pflegt. Weil RWO am Samstag selbst ein Spiel in Bocholt hat, nahm diese Verbindung in der Ulmer Vorbereitung auf die Partie nur eine untergeordnete Rolle ein.

Unabhängig vom Konkurrenten bleibt die Reaktion der Fans des SSV Ulm 1846 Fußball abzuwarten. Nach drei Jahren verabschiedet sich der Klub wieder aus dem Profifußball. Noch ist unklar, mit welchen Spielern der Verein den Weg in die Regionalliga Südwest antreten will. Das scheint auch einige Fans zu verstimmen.

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