Trikotsponsor des SSV Ulm
: Liqui Moly verschwindet in der Regionalliga von der Spatzen-Brust

Der künftige Regionalligist SSV Ulm 1846 Fußball sucht einen neuen Hauptsponsor. Gemeinsam mit dem Motorölhersteller tariert der Verein nun alternative Kooperationsszenarien aus.
Von
Elias Hoffmann
Ulm
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SSV Ulm 1846 Fußball gegen Alemannia Aachen, 3. Liga, 24. Spieltag, Donaustadion, Dennis Dressel, Kapitän, Kapitänsbinde, Wir geben nie auf, Symbol, Heimtrikot 2025/2026, Wappen

War in den vergangenen beiden Spielzeiten der Trikotsponsor des SSV Ulm 1846 Fußball: Liqui Moly. Nun endet der Sponsoringvertrag.

Volkmar Könneke
  • Liqui Moly beendet den Trikotsponsor-Vertrag mit dem SSV Ulm 1846 Fußball.
  • Mit dem Abstieg aus der 3. Liga endet die Kooperation – die Regionalliga war nicht umfasst.
  • Der künftige Regionalligist führt konkrete Gespräche mit einem Nachfolger.
  • Beide Partner prüfen eine Zusammenarbeit in geringerem Umfang.
  • Der Verein betont erwartbare wirtschaftliche Folgen und zeigt sich gesprächsbereit.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach zwei Spielzeiten mit dem blau-rot-weißen Logo des Ulmer Motorölherstellers auf der Brust sucht der SSV Ulm 1846 Fußball einen neuen Trikotsponsor. Mit dem Abstieg der Spatzen aus der 3. Liga endet der Vertrag mit Liqui Moly. Das teilten die Partner am Dienstagnachmittag (12. Mai) mit. Der künftige Regionalligist befinde sich bereits in konkreten Gesprächen mit einem Nachfolger. Er „hofft, hier zeitnah eine Einigung erzielen zu können.“

Zur Zweitliga-Saison 2024/2025 hatte das Ulmer Traditionsunternehmen als Hauptsponsor von Husqvarna übernommen. Dabei war es mit dem Verein einen Deal bis 2029 eingegangen. Allerdings hatte Liqui Moly von Beginn an klargemacht, dass es ihm um bundesweite Sichtbarkeit geht. Diese war nach dem Zweitliga-Abstieg noch gegeben. Ab der neuen Saison aber spielt der SSV Ulm als Viertligist abseits der großen medialen Aufmerksamkeit im Südwesten des Landes.

Kooperation in geringerem Umfang wird angestrebt

„Unseren Vertrag haben wir erfüllt, nämlich Hauptsponsor in der 2. Bundesliga und in der 3. Liga zu sein. Die Regionalliga ist nicht Vertragsbestandteil. Das haben wir von Beginn an klar kommuniziert“, erklärt Liqui Molys globaler Marketingleiter Marco Esser in der wortgleichen Pressemitteilung der beiden Partner.

„Natürlich spielen lokale und regionale Partnerschaften weiterhin eine Rolle.“ Deshalb würden derzeit Gespräche über eine andersgeartete Zusammenarbeit in geringerem Umfang laufen. „Der SSV Ulm 1846 Fußball ist nicht irgendein Verein, sondern eines der ganz großen sportlichen Aushängeschilder der Stadt und der Region“, meint Esser.

„Dass der erneute sportliche Abstieg auch wirtschaftliche Veränderungen mit sich bringen wird, darüber waren wir uns im Klaren“, sagt Vorstandsvorsitzender und Co-Geschäftsführer Dominik Schwärzel. „Wir sind sehr froh, dass Liqui Moly bereit ist, über eine weitere Kooperation zu sprechen.“

SSV Ulm 1846

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