Pyro-Eklat beim Spiel in Ulm
: 126.000 Euro! Saftige Strafe für den Karlsruher SC

Teures Nachspiel: Für die Pyro-Show im Donaustadion muss der KSC eine hohe Summe zahlen. Das Spiel gegen den SSV Ulm endete mit einem Last-Minute-Sieg.
Von
Nadine Vogt
Ulm
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SSV Ulm Fußball: So war das Heimspiel gegen den KSC, So., 13.30 Uhr, Donaustadion. Karlsruher SC Fans zündeln vor Spielbeginn. Pyrotechnik

Teures Nachspiel: Der Karlsruher SC muss 126.000 Euro für die Pyro-Show seiner Anhänger im Ulmer Donaustadion zahlen.

Samuel Tschaffon
  • Karlsruher SC muss 126.000 Euro Strafe für Pyro-Show in Ulm zahlen.
  • 50 Rauchfackeln, 45 Bengalische Feuer und 30 Raketen gezündet.
  • Rund zwei Dutzend Fans drangen nach dem Siegtor in den Innenraum.
  • Bayern München zahlte 150.000 Euro für ähnliches Vergehen.
  • Ulm ebenfalls mit 5600 Euro bestraft, weitere Urteile ausstehend.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Teures Nachspiel für den Karlsruher SC: Die Badener wurden vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu einer satten Strafe verdonnert. 126.000 Euro muss der Zweitligist im Nachgang zum Spiel im Ulmer Donaustadion berappen – 42.000 Euro dürfen für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

Mindestens 50 Rauchfackeln und 45 Bengalische Feuer

Die Strafe bezieht sich auf die Partie gegen den SSV Ulm 1846 Fußball im Oktober 2024, die der KSC mit einem Last-Minute-Treffer 1:0 gewann. Vor und zu Beginn der Partie hatten Karlsruher Anhänger 50 Rauchfackeln und 45 Bengalische Feuer sowie mindestens 30 Raketen gezündet. Im Gästeblock G stieg blauer und weißer Rauch auf, außerdem waren zahlreiche rot-leuchtende Fackeln zu sehen. Darüber hinaus drängten rund zwei Dutzend-Gäste-Fans nach dem Siegtor in der Nachspielzeit in den Innenraum und auf die Tartanbahn, um mit den Spielern zu feiern.

Das hat der DFB rund drei Wochen, bevor der das Rückspiel im Karlsruher Wildparkstadion (16. März, 13.30 Uhr) ansteht, mit einer saftigen Geldstrafe bestraft. 4500 Anhänger waren damals mit dem KSC nach Ulm gereist.

Eine ähnlich hohe Strafe kassierte eine andere Mannschaft, die in der laufenden Saison im Donaustadion einen Gast-Auftritt hatte: Für das Vergehen seiner Anhänger in der ersten Runde im DFB-Pokal wurde der FC Bayern München mit 150.000 Euro zur Kasse gebeten. Mindestens 70 Bengalos wurden im August 2024 nach Ansicht des DFB in Ulm gezündet. Die Partie endete mit einer 0:4-Niederlage.

Der SSV Ulm 1846 Fußball wurde in der Saison 2024/25 erst einmal vom DFB belangt: Eine Strafe in Höhe von 5600 Euro mussten die Spatzen ihrerseits für eine Pyro-Fackel und Becher, die vom Ulmer Zuschauerbereich in Richtung Spielfeld geworfen wurden, bezahlen.

Weitere Urteile, die vom DFB-Sportgericht zu erwarten sind, lassen auf sich warten. So steht bis heute noch nicht fest, was den Klub die Ausschreitungen nach dem viel diskutierten Nürnberg-Spiel im September 2024 kosten.

SSV Ulm 1846

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