Geldstrafe für den SSV Ulm
: Wegen Pyrotechnik: Spatzen erneut vom DFB-Sportgericht verurteilt

Eine Woche nach seiner ersten Strafe der Saison hat der SSV Ulm 1846 Fußball eine weitere kassiert. Der DFB bittet den Aufsteiger mit 4200 Euro wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger zur Kasse.
Von
Elias Hoffmann
Ulm
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Die Ulmer Fans zündelten nicht nur beim Spiel SSV Ulm 1846 Fußball gegen 1860 München (Bild). Auch in Mannheim fackelten mitgereiste Anhänger Pyrotechnik ab. Dafür bittet der DFB die Spatzen nun zur Kasse.

Lars Schwerdtfeger

Wegen eines „unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger“ bittet der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Drittligist SSV Ulm 1846 Fußball mit 4200 Euro zur Kasse. Die Spatzen können „bis zu 1400 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden“, wie der DFB mitteilt. Dies wäre dem Verband bis zum 30. Juni 2024 nachzuweisen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. So kann gegen die Entscheidung binnen 24 Stunden nach Zugang Einspruch beim Sportgericht eingelegt werden. Ob der Verein entsprechende Maßnahmen ergreift, blieb am Donnerstagvormittag offen.

Bestraft wird das Fanverhalten bei der Drittligapartie SV Waldhof Mannheim gegen den SSV Ulm 1846 Fußball am 17. September 2023. Damals musste das Spiel in der 51. Spielminute für ungefähr eine Minute unterbrochen werden, da Ulmer Zuschauer „mindestens zehn pyrotechnische Gegenstände“ abbrannten. Die daraus folgende Rauchentwicklung veranlasste den Schiedsrichter zur Unterbrechung. Darauf hin erhob der DFB-Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Anklage gegen den SSV Ulm 1846 Fußball.

Erste Geldstrafe wegen bengalischer Fakeln im Heimspiel gegen München

Es ist die zweite Geldstrafe für die Spatzen in dieser Saison. Schon vor einer Woche war dem Tabellenfünften ein ähnliches Vergehen seiner Anhänger vorgeworfen worden. Damals verurteilte das Sportgericht den SSV Ulm 1846 Fußball wegen „mindestens 16 Bengalischen Fackeln“ zu einer Strafzahlung von 5600 Euro. Die Pyrotechnik wurde vor dem Heimspiel gegen den TSV 1860 München am 3. Oktober im D-Block gezündet. Die Spatzen stimmten dem Strafbescheid zu.

SSV Ulm 1846

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