Geldstrafe für den SSV Ulm: Wegen Pyrotechnik: Spatzen werden vom DFB zur Kasse gebeten

Vor Anpfiff des Flutlichtspiels gegen den TSV 1860 München haben Anhänger des SSV Ulm 1846 Fußball im D-Block Pyrotechnik gezündet. Nun hat der DFB über die Höhe der Geldstrafe entschieden.
Lars SchwerdtfegerEs ist die erste Geldstrafe, die Drittligist SSV Ulm 1846 Fußball an den Deutschen Fußball–Bund in dieser Saison überweisen muss. Der DFB–Kontrollausschuss bittet die Spatzen „wegen eines unsportlichen Verhaltens seiner Anhänger“ mit 5600 Euro zu Kasse. Dabei geht es um die Pyrotechnik, die vor dem Heimspiel gegen den TSV 1860 München am 3. Oktober im D–Block gezündet wurde. Der DFB geht von „mindestens 16 Bengalischen Fackeln“ aus, die vor Anpfiff hellrot in den Ulmer Nachthimmel leuchteten.
Bengalische Fackeln im Heimspiel gegen München
„Der Verein hat dem Urteil zugestimmt, das Urteil ist damit rechtskräftig„, teilt der Verband in seinem am Freitagnachmittag veröffentlichten Schreiben mit. Von den 5600 Euro kann der Verein bis zu 1850 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Das wäre dem DFB bis zum Ende der Saison, dem 30. Juni 2024, nachzuweisen.
Beim Heimspiel gegen den TSV 1860 München, das der Aufsteiger mit 1:0 gewann, wurde nicht das erste Mal im Ulmer Block gezündelt. Im Auswärtsspiel beim SV Waldhof Mannheim verursachten mehrere Rauchtöpfe eine kurzzeitige Spielunterbrechung. Der dunkle Rauch, der aus dem Gästeblock über das Spielfeld zog, versperrte die Sicht. Nach ein paar Minuten konnte weitergespielt werden. Ein Strafbescheid des DFB steht zu diesem Vorfall noch aus.

