Abstieg aus der 3. Liga: Aus der Traum vom Profifußball! Der SSV Ulm kehrt in die Regionalliga zurück

Das war's: Der SSV Ulm 1846 Fußball steigt in die Regionalliga Südwest ab.
Eibner/Max Vogel- SSV Ulm 1846 Fußball steigt aus der 3. Liga ab – Rückkehr in die Regionalliga Südwest.
- Der Abstieg stand seit diesem Samstag fest; die 0:2-Pleite gegen Viktoria Köln besiegelte ihn.
- Ein Jahr nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga folgt der Doppelabstieg wie vor 26 Jahren.
- Trainerwechsel prägten die Saison: Lechleiter weg, Glasbrenner kurz da, dann Dotchev.
- Unter Dotchev gab es 19 Punkte in 21 Spielen, dazu das blamable Aus im Verbandspokal.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Am Ende war es nur noch eine Frage der Zeit. Ein Jahr nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga steigt der SSV Ulm 1846 Fußball auch aus der 3. Liga ab. Das steht seit diesem Samstag (2. Mai) fest. Die Spatzen kehren in die Regionalliga Südwest zurück, wo sie bereits von 2016 bis 2023 gespielt haben. Damit endet der große Traum vom Profifußball nach gerade einmal drei Jahren.
Diese waren geprägt von einem Durchmarsch, der eine ganze Region in Euphorie versetzte. Umso ernüchternder wirkt die Tatsache, dass es der ehemalige Bundesligist nicht geschafft hat, sich zu etablieren. Dabei wiederholt sich Geschichte: Vor 26 Jahren ließ der SSV Ulm 1846 auf einen Durchmarsch einen Doppelabstieg folgen. Er mündete in der ersten von drei Insolvenzen.
Ulmer Fußballer wiederholen den Doppelabstieg
In der zurückliegenden Drittliga-Spielzeit hat der Kampf um den Klassenerhalt die Saison von Anfang bis Ende bestimmt. Bereits am 6. Spieltag hat sich der SSV Ulm zum ersten Mal von seinem Cheftrainer getrennt: Robert Lechleiter musste nach einem 1:3 gegen den 1. FC Saarbrücken gehen. In der Folge übernahm U19-Trainer Moritz Glasbrenner. Aus einer Interimslösung wurde ein festes Engagement, obwohl ihm die Uefa-Pro-Lizenz fehlte.
Doch auch seine Zeit als Cheftrainer des SSV Ulm währte nicht lange: Nach acht Spielen musste er gehen. Unter anderem verloren die Spatzen 0:5 beim SC Verl und gegen Hansa Rostock. Seit dem 12. Spieltag rangiert der SSV Ulm auf einem Abstiegsplatz. Auf den großen Knall im November, in dem auch der ehemalige Geschäftsführer Markus Thiele seine Sachen packen musste, kamen Pavel Dotchev als Trainer und Stephan Schwarz als Geschäftsführer.
Auch die beiden schafften es nicht, den Krisenmodus abzustellen. Unter dem Drittliga-Rekord-Trainer gingen wichtige Spiele, wie das gegen die TSG Hoffenheim II (1:3) oder den 1. FC Schweinfurt (2:3) verloren. Die Trendwende konnte auch der 60-Jährige nicht einleiten: In 21 Punktspielen sammelten die Spatzen unter ihm gerade einmal 19 Punkte. Hinzu kommt das blamable Aus im Verbandspokal.
Seit diesem Samstag herrscht nun Gewissheit. Dabei hatten es die Spatzen mit Anpfiff gegen Viktoria Köln noch in der eigenen Hand, den Abstieg zumindest noch etwas hinaus zu zögern. Die 0:2-Niederlage am Samstagnachmittag besiegelte den Gang in die Regionalliga Südwest.
Der SSV Ulm 1846 Fußball stellt sich neu auf! Alles rund um die neuen Personen
Am 28. April gab der Verein bekannt: Murat Isik wird neuer Sportdirektor.
- Jetzt ist es bestätigt! Murat Isik übernimmt im Mai als Sportdirektor
- Die Pressekonferenz im Video: So hat sich Murat Isik als neuer Sportdirektor vorgestellt
- Das sagt der Geschäftsführer der TSG Balingen: Jonathan Annel
- Mit Murat Isik als neuem Sportdirektor zurück zur Ulmer DNA
- Zwischen Wunsch und (Regionalliga-)Wirklichkeit – ein Kommentar
- „Lasst Murat Isik doch arbeiten, bevor ihr schreit“ – so reagiert das Netz
Wie beantwortet der SSV Ulm die Trainer-Frage?



