3. Liga: Immerhin der Abstand vergrößert sich für den SSV Ulm nicht

Mit 13 Punkten aus 15 Spielen steht der SSV Ulm 1846 Fußball im Drittliga-Tabellenkeller. Nach der 1:2-Pleite gegen den TSV Havelse vergrößert sich zumindest der Abstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz nicht.
Samuel Tschaffon- Der SSV Ulm bleibt nach sechs Niederlagen in Folge auf Platz 18 der 3. Liga.
- Der Abstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz bleibt trotz der 1:2-Niederlage gegen Havelse bei vier Punkten.
- Direkte Konkurrenten im Abstiegskampf: FC Ingolstadt und Erzgebirge Aue.
- TSV 1860 München gewann 2:0 gegen Saarbrücken, das seit acht Spielen ohne Sieg ist.
- Ulm steht bis zur Winterpause vor vier schweren Spielen gegen 1860 München, Viktoria Köln, Osnabrück und Essen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die gute Nachricht des 15. Drittliga-Spieltages: Der Abstand auf den ersten Platz über dem Strich wächst nicht weiter an. Vier Punkte sind es, die der SSV Ulm 1846 Fußball trotz der 1:2-Niederlage gegen den TSV Havelse nach wie vor gutzumachen hat. Seine beiden direkten Konkurrenten mit jeweils 17 Zählern: der FC Ingolstadt und Erzgebirge Aue.
Die Mannschaft von Sabrina Wittmann verlor zum Restart nach der Länderspielpause beim VfL Osnabrück. 0:1 endete die Partie – aus Sicht der taumelnden Spatzen ein erfreuliches Ergebnis. Ähnlich dürfte man in der Friedrichsau das 0:0 von Aue gegen den VfB Stuttgart II wahrgenommen haben: Der Punktgewinn lässt die Veilchen auf dem 17. Tabellenplatz verharren.
TSV 1860 gewinnt Krisenduell
Im Krisenduell zwischen dem TSV 1860 München und dem 1. FC Saarbrücken behielten die Münchener Löwen die Oberhand. Waren beide Klubs in dieser Saison bislang hinter den Erwartungen geblieben, machten die Giesinger mit dem 2:0-Sieg einen Schritt nach vorne. Am kommenden Samstag, 14 Uhr, kommt der TSV ins Donaustadion. Möglicherweise mit dem Ex-Ulmer Philipp Maier im Zentrum: Gegen Saarbrücken gab der 31-Jährige seinen ersten Startelf-Einsatz in dieser Saison.
Bei den Saarländern verschärft sich hingegen die Krise: Seit acht Spielen ohne Dreier weist die Mannschaft von Alois Schwartz eine noch längere Sieglos-Bilanz als der SSV Ulm auf. Allerdings spielte der 1. FCS viermal Unentschieden und sammelte so wenigstens Punkte. Die Spatzen warten hingegen seit dem 1. Oktober, an dem der 5:1-Sieg gegen Schweinfurt gefeiert wurde, auf einen Zähler.
Wie es in der 3. Liga aber auch gehen kann, zeigte sich am Freitagabend im Spiel zwischen dem MSV Duisburg und der TSG Hoffenheim II. Mit 1:4 fertigte die Zweitvertretung des Bundesligisten den sonst so souverän aufspielenden Aufsteiger und Tabellenführer ab: Für die Zebras war es überhaupt erst die zweite Niederlage der laufenden Saison.
Zurück ans Tabellenende: Den letzten Platz konnte der TSV Havelse durch den 2:1-Sieg gegen die Spatzen verlassen und den 1. FC Schweinfurt dort hin verweisen. Die „Schnüdel“ verloren 0:2 bei Hansa Rostock und sind neues Schlusslicht.
Bis zur Winterpause warten auf den SSV Ulm um Neu-Trainer Pavel Dotchev noch vier Spiele: Es geht gegen den TSV 1860 München, Viktoria Köln, VfL Osnabrück und RW Essen. Vier schwere Partien, in denen für die Spatzen aber nur eine Devise geben kann, um den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zu wahren: Jeder Punkt zählt.

