Wiedersehen in der Handball 3. Liga: HSG Albstadt reist zu Mitaufsteiger TSB Schwäbisch Gmünd

Kreisläufer Fabian Mayer und seine Teamkollegen von der HSG Albstadt erwartet in Schwäbisch Gmünd eine „kochende Halle“.
Kara- HSG Albstadt reist am 5. Spieltag zum Mitaufsteiger TSB Schwäbisch Gmünd.
- Anwurf ist am Samstag um 19.30 Uhr in einer als laut geltenden Halle in Gmünd.
- Gmünd steht bei 2:4 Punkten, Albstadt ist noch punktlos – erste direkte Begegnung in Liga 3.
- Albstadt trainierte gegen unorthodoxen Vier-Rückraum und plant Sieben-gegen-Sechs sowie zwei Kreisläufer.
- Co-Trainer Koch setzt auf weniger Fehler, kompaktere Abwehr und konstante Leistung über 60 Minuten.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Man kennt sich gut aus gemeinsamen Regionalliga-Zeiten. Als Meister stieg der TSB Schwäbisch Gmünd genauso in die 3. Liga auf, wie die HSG Albstadt. Nun kommt es zum ersten Aufeinandertreffen in der neuen Liga.
Es geht in die Hölle von Gmünd: „In der Halle ist eine wahnsinnig aggressive Stimmung, ein fanatisches Publikum peitscht lautstark ihre Mannschaft nach vorne. Da kommt richtig was auf uns zu“, erinnert Dominik Koch, der sich an die Stimmung in der Halle in der letzten Saison erinnert.
Doch auch von der HSG Albstadt werden einige Fans den Weg nach Schwäbisch Gmünd antreten, um ihre Mannschaft mit Trommeln und Schlachtrufen zu unterstützen. Es ist das Duell der beiden Aufsteiger.
Schwieriges Auftaktprogramm
Auf die Frage, ob die Aufgabe vielleicht einen Ticken machbarer sei, als die schweren Aufgaben zuletzt, sagt der Co-Trainer der HSG Albstadt: „Auf dem Papier waren die bisherigen Gegner alles Mannschaften, die letzte Saison in der 3. Liga unter den Top5 waren. Jetzt kommt ein Mitaufsteiger, der müsste mehr im Machbaren liegen, aber wir wissen auch aus den Niederlagen der vergangenen Saison, dass das alles andere als eine leichte Aufgabe ist.“
In eigener Halle hat Gmünd gegen die Rhein-Neckar-Löwen II gewonnen, aber zum Saisonstart auch zweimal verloren und steht daher bei 2:4 Punkten. Die Schwarz-Roten aus Albstadt warten noch auf ihren ersten Punktgewinn. Taktisch hat man sich im Training in dieser Woche auf den unorthodox mit vier Rückraumspieler agierenden Gegner eingestellt.
Taktische Finesse gefragt
Taktisch haben die Albstädter ebenfalls einiges im Köcher: „Das Sieben-gegen-Sechs ist ein Mittel, das wir brauchen im Angriff gegen gute Abwehrreihen. Das ist natürlich immer mit Risiko verbunden. Eine Variante ist auch mit zwei Kreisläufern zu spielen“, so Koch.
Eine Erkenntnis aus den ersten Spielen in der 3. Liga ist das enorm hohe Tempo, das man ja als Markenzeichen der HSG Albstadt aus der Regionalliga kennt. „In dieser Liga kann jeder Gegner dieses hohe Tempo gehen. Die meisten Mannschaften wie Pfullingen oder Neuhausen, die eine breite Bank haben, geben Vollgas. Das hohe Tempo alleine reicht nicht mehr, um zu Punkten zu kommen“, weiß Koch.
Die Rückkehr von Patrick Lebherz
Der HSG-Co-Trainer hat sich über die temporäre Rückkehr von Patrick Lebherz gefreut. Er trainiere regelmäßig mit und sei nach dem Ausfall von Magnus Betz und der unklaren Situation nach der Verletzung von Julian Thomann in den Kader gerutscht. „Er war relativ schnell wieder drin, hat einen Siebenmeter rausgeholt und ein, zwei starke Pässe gespielt. Es ist immer toll, wenn man so jemanden in der Hinterhand hat, der im Notfall in die Bresche springen kann“, so Koch. Es sei keine dauerhafte Rückkehr des Ex-Kapitäns gewesen, sondern ein punktuelles Comeback.
Für Schwäbisch Gmünd am Samstagabend ist Dominik Koch durchaus optimistisch gestimmt: „In Summe müssen wir die eigenen Fehler minimieren und dazu die Härte in der 3. Liga weiter annehmen. Wir müssen kompakter in der Abwehr agieren plus die Einstellung aus den jüngsten Spielen auf die Platte bringen. Dann sind Punkte gegen einen Gegner, der ähnlich aufgestellt ist, wie wir, im machbaren Bereich. Dazu müssen wir unsere Leistung aber auch über 60 Minuten abrufen.“
