Sorge um Julian Thomann: Zweites Heimspiel für die HSG Albstadt in der 3. Liga

Gregor Thomann übernimmt beim Siebenmeter die Verantwortung.
Eibner/Eibner-Pressefoto- HSG Albstadt erwartet am Sonntag um 17 Uhr den TSV Neuhausen/Filder in der Mazmannhalle.
- Spielmacher Julian Thomann hat eine starke Prellung, kein Bruch – Einsatz bleibt offen.
- Co-Trainer Koch betont: Kein Risiko für Thomann, Alternativen wären Fuchs oder Menzel.
- Gegnerstart mit zwei Siegen, starke Abwehr und Torhüter – Fehler sollen minimiert werden.
- Dennis Fuoss fehlt weiter, Magnus Betz ist angeschlagen und wird wohl nicht spielen.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die 27:34-Derbyniederlage war schmerzlich für den Aufsteiger HSG Albstadt. Noch mehr schmerzte allerdings die Verletzung von Spielmacher Julian Thomann. Kurz vor Spielende gegen den VfL Pfullingen stürzte der Dreh- und Angelpunkt im Albstädter Spiel bei einem Zweikampf unglücklich auf die Hand.
„Es war für alle ein kurzer Schockmoment. Er musste ins Krankenhaus und wurde dort geröntgt. Es ist nichts gebrochen. Wir müssen nun mal abwarten, ob es reicht für Sonntag“, berichtet Dominik Koch.
Es ist nichts kaputt
Der 34-Jährige hatte keine Fraktur erlitten, sondern nur eine starke Prellung. „Wir müssen das nun kurzfristig entscheiden und auf die Gesundheit des Spielers achten. Wir werden da kein Risiko eingehen“, so Koch. Die gute Nachricht sei, dass nichts kaputt sei. Das sei der aktuelle Stand der Dinge.
Für die HSG Albstadt wäre es sehr schwer Julian Thomann zu ersetzen. „Er ist der Denker und Lenker, der das Spiel verstanden hat, wie kein anderer. Er steuert das bei uns mit seiner Spielintelligenz. Mit Lasse Fuchs würde es jemanden geben, der Rückraum Mitte spielen könnte. In der Vorbereitung hat Fynn Menzel das auch schonmal gespielt. Das Spiel würde sich dann jedoch ändern“, informiert Co- und Individualtrainer Dominik Koch.
Mit viel Körpereinsatz
Nach zwei Spielen in der 3. Liga haben die Schwarz-Roten bereits die Körperlichkeit der Liga kennengelernt. Zudem kommt zu allen Spielen ein externes Kampfgericht. In der 3. Liga werden die Spiele auch live übertragen. Die Rahmenbedingungen hätten sich gegenüber der Regionalliga schon enorm verändert, weiß Koch.
Gegen Pfullingen war die Euphorie da. Die Mazmannhalle peitschte die HSG nach vorne. Nach der Pause kippte das Derby jedoch zu Gunsten der Gäste. „Der Gegner hat dann Vollgas gegeben und auch in der Breite viel Qualität eingewechselt. Da konnten wir nicht mehr so mithalten und haben auch einige Fehler gemacht. Auf so einem Niveau darfst du dir im Prinzip gar keine Schwächephase erlauben.“
Ein harter Brocken
Mit dem TSV Neuhausen/Fildern kommt am Sonntag nun ein harter Brocken. Die Gäste sind mit zwei Siegen gestartet und sind ähnlich stark, wie der VfL Pfullingen. „Die Mannschaft wird trainiert von Daniel Brack, dem Sohn von HBW-Trainerlegende Rolf Brack. Seine Handschrift kann man bei den MadDogs deutlich erkennen. Er ist sehr ambitioniert und sehr ehrgeizig“, weiß Koch. Daniel Brack stand auch schon beim VfL Pfullingen an der Seitenlinie.
Der TSV Neuhausen/Filder hat starke Torhüter und eine stabile Defensive. „Das zeichnet die Brack-Schule auch aus, dass sie immer starke Abwehrreihen haben. Wir dürfen wenig Fehler machen und werden wieder auf das Überzahlspiel setzen. In dieser Liga muss alles stimmen. Der Gegner darf nicht ans Limit kommen, wir müssen hingegen voll ans Limit kommen, um etwas Großes schaffen zu können.“
„Wohnzimmer Mazmann“
Bei der HSG Albstadt freut man sich auf das zweite Heimspiel und hofft, dass die Zuschauer die Schwarz-Roten nach vorne peitschen werden. Trainer Andreas Wendel und Co. haben ihre Lehren aus den ersten beiden Niederlagen gezogen. Auch in Sachen Härtegrad hat sich die HSG akklimatisiert. „Eine gesunde Aggressivität gehört in dieser Liga einfach dazu“, bestätigt auch Dominik Koch. „Das sind die Punkte, die wir aus den beiden Auftaktniederlagen mitgenommen haben. Wir sind angekommen in der Liga. Um den Favoriten zu ärgern oder ins Wanken zu bekommen, muss jedoch alles zusammenpassen.“
Personell fällt am dritten Spieltag der 3. Liga weiterhin Dennis Fuoss aus. Auch Magnus Betz ist weiter angeschlagen und wird aller Wahrscheinlichkeit am Sonntag nicht auflaufen können.
