Ungeschlagen in der Handball-Oberliga: „Füchse“ sind nicht zu stoppen

Die Lochenfüchse sind weiter sehr gut in Form. Im Kalenderjahr 2026 ist der aktuelle Tabellendritte der Oberliga noch ungeschlagen.
Kara- TV Weilstetten besiegt HSG Konstanz III mit 37:29 und festigt Tabellenplatz drei.
- Zur Pause stand es 15:15 – erst nach dem Wechsel setzten sich die Gastgeber ab.
- Trainer lobt die Umstellung mit siebtem Feldspieler, die Lücken öffnete.
- Jan Bitzer traf insgesamt zweistellig, davon sechs Tore vor der Pause.
- Trotz Disqualifikation kurz vor Schluss blieb der Sieg ungefährdet.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Handballer des TV Weilstetten wurden gegen die Drittliga-Reserve der HSG Konstanz ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen das Spiel souverän mit 37:29 (15:15).
In der ersten Halbzeit konnte das Weilstetter Trainergespann um Felix Euchner und Mario Strölin aber nicht mit der Defensive und dem Angriffsspiel ihrer Mannschaft zufrieden sein. „Wir taten uns anfangs sehr schwer mit der offensiven Abwehr von Konstanz. Uns fehlte die Tiefe und die Geschwindigkeit im Angriffsspiel. Erst mit der taktischen Maßnahme des siebten Feldspielers haben wir es geschafft, die Lücken in der Gästeabwehr zu finden. Das war mit Sicherheit eine unserer schlechteren Halbzeiten in dieser Saison“, resümierte Strölin die ersten 30 Minuten.
Guter Auftakt
Zwar legte seine Mannschaft durch Felix Funke und dem Doppelpack Maik Walz zum 3:0 (3.) gleich mächtig vor, mit zunehmender Spieldauer brachte man die Gäste vom Bodensee aber immer wieder durch einfache Fehler zurück in die Partie. Wie im Hinspiel hatten die „Füchse“ in der Abwehr gegen den kräftigen Kreisspieler Lucas Farias-Vesser ihre Probleme.
Nach zehn Minuten war die Partie komplett gedreht und Konstanz führte mit 6:5. Als die Gäste sich dann beim 5:8 vollends befreien konnten, musste das Weilstetter Trainerteam reagieren. Das Timeout zeigte zunächst keine Wirkung. Die Gäste, die seit fünf Spielen keinen Sieg mehr einfahren konnten und sich top eingestellt auf die Gastgeber präsentierten, waren im „Flow“. Nach 20 Minuten stellten die Gäste auf plus vier (8:12). Daniel Weckenmann und ein Doppelschlag vom treffsicheren Jan Bitzer, der in der Vorwoche berufsbedingt noch passen musste, gab wieder Hoffnung und ließ die Hausherren auf 11:13 herankommen (23.)
Danach legten die Gäste die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch. Die Wirkung der Auszeit verpuffte aber komplett. Erneut schweißte Bitzer zweimal erfolgreich ein. Sechs Tore konnte der Routinier im ersten Durchgang erzielen. Nach Spielende konnte sich der ehemalige Mannschaftskapitän des Drittligisten HBW Balingen-Weilstetten II über eine zweistellige Torausbeute freuen. „Das war natürlich Wahnsinn. Er hat in der entscheidenden Phase das Ruder in die Hand genommen und von den Durchbrüchen profitiert“, lobte Strölin seinen Spieler. Mit dem 15:15 ging es in die Kabinen.
Offener Schlagabtausch
Nach Wiederanpfiff sahen die Zuschauer in der Längenfeldhalle auf dem sportlichen Parkett erst einmal keine Veränderung. Beide Mannschaften lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Erst nach fast zehn Minuten zeigte sich die Überlegenheit des Tabellendritten. Von 20:20 zogen die „Füchse“ mit einem 4:0-Lauf auf 24:20 davon (42.). Über viele Kreuzungen schafften es die Hausherren, immer wieder die Tiefe in der Gästeabwehr zu generieren und den offenen Raum anzugreifen.
Zehn Minuten vor Spielende führten die Weilstetter noch immer komfortabel mit 28:22. Zwar wurde Abwehrchef nach seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe von den beiden Unparteiischen frühzeitig zum Duschen geschickt, am späteren Sieger sollte diese Disqualifikation kurz vor Schluss, nichts mehr ändern. Damit bleibt der TV Weilstetten auch kurz vor der spielfreien Osterpause im Kalenderjahr 2026 weiter ungeschlagen und festigt Tabellenplatz drei.
TV Weilstetten: Deuringer, Maier, Bitzer (10), Funke (6), Raphael Forster (5), Weckenmann (5), Walz (4), Walter (3), Bee (1), Herrmann (1), Kipp (1), Schiess (1), Gebhardt, Tadic.
