Handball-Regionalliga BW: HSG Albstadt kämpft vergeblich: Hart umkämpfte Niederlage in Weinsberg

Noa Alilovic und die HSG Albstadt hatten ihre Probleme mit der kleinlichen Linie der Schiedsrichter.
Kara- Weinsberg besiegte die HSG Albstadt mit 37:27 und bleibt zu Hause stark.
- Albstadt hält Rang zwei und kann den Aufstieg weiter aus eigener Kraft schaffen.
- Das Spiel war hart umkämpft – 17 Zeitstrafen und eine frühe Rote Karte gegen Ehrlich.
- Albstadt geriet über Unterzahlen ins Hintertreffen, Weinsberg zog nach der Pause davon.
- HSG-Coach Wendel lobte Einsatz und Teamauftritt, trotz der klaren Auswärtsniederlage.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die HSG Albstadt reiste mit viel Selbstvertrauen nach Weinsberg, um die bittere 38:39-Heimniederlage gegen Willstätt/Hanauerland vergessen zu machen. Doch die Gastgeber machten von Beginn an klar, dass sie ihre Heimbilanz weiter makellos halten wollten.
„Der Sieg geht verdient an Weinsberg. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles gegeben und bis zum Schluss gekämpft. Wir sind als Team aufgetreten, und darauf bin ich trotz der Niederlage stolz“, bilanzierte HSG-Coach Andreas Wendel.
Heimsieg-Serie der Weinsberger
Aus den letzten elf Heimspielen unter Trainer Edin Hadzimuhamedovic gingen die Weinsberger zehnmal als Sieger vom Feld – einzig ein 33:33-Unentschieden gegen Spitzenreiter Schwäbisch Gmünd am 8. November unterbrach die Siegesserie. Mit diesem Wissen wollte Albstadt die Serie knacken.
Für den gesperrten Torhüter Julian „Julo“ Mayer rückte Hendrick Blickle aus der zweiten Mannschaft in den Kader, kam jedoch nicht zum Einsatz. Stammkeeper Edis Camovic stand die vollen 60 Minuten zwischen den Pfosten.
Partie hart umkämpft - 17 Zeitstrafen
Die Albstädter gingen durch einen sicher verwandelten Strafwurf von Gregor Thomann zunächst in Führung. Doch Weinsberg konterte konzentriert, und Jan Pröllochs erzielte das 2:2 (4.). Kurze Zeit später kam es zu ersten strittigen Szenen: Nicolas Ehrlich wurde nach einem Zweikampf gegen Fabian Mayer bereits in der achten Minute mit der Roten Karte vom Feld geschickt.
Die Partie blieb hart umkämpft. Insgesamt verteilten die Schiedsrichter aus Schwäbisch Gmünd 17 Zeitstrafen – ein Faktor, der das Spiel auf beiden Seiten immer wieder unterbrach. Noa Alilovic verkürzte zwar auf 8:9 (14.), doch in Überzahl zog Weinsberg seinen Vorteil und führte acht Minuten vor der Pause bereits mit 14:9. Pröllochs stellte den 17:12-Pausenstand her.
Albstadt kämpft, Weinsberg setzt sich ab
Auch in der zweiten Halbzeit musste Albstadt durch Unterzahl aufpassen. Zeitstrafen bestimmten weiterhin das Spielgeschehen, und kaum ein Team stand vollständig auf dem Feld. Nach der dritten Zeitstrafe war Alilovic nach 43 Minuten vorzeitig ausgeschieden. Die Gastgeber bauten ihre Führung weiter aus: 20:15 (35.), 27:20 (46.) und 31:23 (52.) – am Ende stand ein verdienter 37:27-Heimsieg für Weinsberg.
Die HSG Albstadt zeigte Kampfgeist, konnte die Weinsberger Heimstärke aber nicht brechen und muss weiter auf den Aufstiegskampf fokussiert bleiben.
Spiel-Statistik
HSG Albstadt: Camovic – G. Thomann (10/6), Lebherz (4), Menzel (3), Alilovic (2), Tadic (2), Betz (1), Bänsch (1), S. Flügel (1), Fuchs (1), Hartmann (1), J. Thomann (1), E. Flügel, Fuoß, F. Mayer.
