So lief der Saisonstart der Frauen-Handballteams: Röthlingshöfer lobt seine junge Mannschaft

Selin Cep setzt bei der HSG Hossingen-Meßstetten spielerische Akzente.
Kara- Verbandsliga: HSG Hossingen-Meßstetten startet mit 4 Punkten aus 4 intensiven Spielen.
- Zwei Krimis enden remis, danach ein 40:35 in Konstanz – Owen-Lenningen siegt 31:28.
- Röthlingshöfer lobt Moral und Kampfgeist; Röthlingshöfer und U-Nationalspielerin Cep treffen häufig.
- HSG Albstadt verliert zum Auftakt 22:34 in Biberach und spielt zweimal auswärts vor dem ersten Heimspiel.
- TV Weilstetten in der Landesliga mit 31:29-Sieg und 25:32-Niederlage, zwei Heimspiele stehen an.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Verbandsliga-Handballerinnen der HSG Hossingen-Meßstetten sind turbulent und intensiv in die neue Saison gestartet. Mit vier Punkten aus den ersten vier Begegnungen lieferte das Team um Trainer André Röthlingshöfer durchweg spannende Partien ab.
Bereits der Auftakt bei der SG Nürtingen-Zizishausen II bot Handball-Krimi pur. Nach einem starken Start führte die HSG früh mit 6:2, musste aber im weiteren Verlauf in ein enges Hin und Her einwilligen. Am Ende trennten sich beide Teams 27:27-Unentschieden. Noch dramatischer verlief das darauffolgende Heimspiel in der Heuberghalle gegen den TSV Köngen. Trotz eines zwischenzeitlichen Sieben-Tore-Rückstandes (14:21) bewies die Mannschaft eine tolle Moral und kämpfte sich mit starkem Teamgeist zum 27:27 zurück.
Hektische Schlussphase
In einer hektischen Schlussphase geriet die Freude über das Führungstor zwei Sekunden vor dem Ende in den Hintergrund, da den Gästen aus dem Landkreis Esslingen mit der Schlusssirene noch der umstrittene Ausgleich zum 33:33-Endstand gelang. Den verdienten Lohn für den enormen Einsatz holten sich die Heubergerinnen bei der HSG Konstanz. In einer torreichen Begegnung setzte sich das Team in der zweiten Halbzeit durch und feierte dank hoher mannschaftlicher Geschlossenheit einen 40:35-Erfolg.
In der Vorwoche musste die Mannschaft jedoch einen kleinen Dämpfer hinnehmen. Gegen die HSG Owen-Lenningen erwischte man einen unkonzentrierten Start (2:7). Trotz einer deutlichen Steigerung im zweiten Durchgang und einer aufopferungsvollen Aufholjagd, die leider von der Verletzung von Lena Keppeler überschattet wurde, reichte es am Ende nicht mehr zur Wende (28:31).
Topspielerinnen treffsicher
Dennoch zieht man bei der HSG eine positive Zwischenbilanz. Vor allem im Angriff zeigte sich das Team enorm treffsicher. Allen voran Nadine Röthlingshöfer und die türkische U-Nationalspielerin Selin Cep drückten den Spielen mit zahlreichen Treffern ihren Stempel auf. „Ich bin unheimlich stolz auf den phänomenalen Kampfgeist und die Moral, die die Mannschaft in jedem einzelnen Spiel an den Tag legt. Wie wir uns selbst nach hohen Rückständen immer wieder zurückkämpfen und als Einheit zusammenstehen, zeigt den hervorragenden Charakter dieses Teams. Wenn wir diese Leidenschaft beibehalten und an den Feinheiten arbeiten, gehen wir voller Zuversicht und Vorfreude in die kommenden Aufgaben“, sagt Trainer Röthlingshöfer stolz.“
Albstädterinnen müssen noch ankommen
Anders sieht die Sache beim Ligarivalen HSG Albstadt aus. Der Auftakt der Premierensaison bei der TG Biberach ging für die Mannschaft von Trainerin Gülfidan Balci mit einer 22:34-Klatsche so richtig in die Binsen. Für den Aufsteiger stehen beim TV Reichenbach und SG Nürtingen-Zizishausen II weitere zwei Auswärtsspiele, ehe es erst am Sonntag, 8. November, zum ersten Heimspiel kommt.
Die HSG sollte den missglückten Start schnellstmöglich abhaken und sich in den kommenden Wochen auf ihre eigenen Stärken fokussieren, welche in der Vorsaison in der Landesliga ausschlaggebend für die Meisterschaft waren. „Die Niederlage müssen wir wegstecken. Jetzt gilt es noch mehr zusammenzuhalten und an einem Strang ziehen“, fordert Balci von ihrer Mannschaft.
Licht und Schatten beim TVW
In der eine klassetieferen Landesliga sind die Ballwerferinnen des TV Weilstetten mit einem Sieg und einer Niederlage gestartet. Nach dem zweifachen Abstieg sollte beim TV St. Georgen der Neustart begonnen werden. Das Team um Neu-Trainerin Olena Reznir lieferte sich im Schwarzwald einen packenden Kampf und setzte sich mit 31:29 durch. Im zweiten Spiel konnten die „Füchsinnen“ nicht an die Leistung anknüpfen. Beim TV Rottenburg setzte es eine 25:32-Klatsche. Unter dem Lochen ist man aber guter Dinge, darf man gegen die kommenden Gegner SG Gutach/Wolfach (24.10.) und HSG Mimmenhausen/Mühlhofen (7.11.) in der heimischen Längenfeldhalle auflaufen.
