„Pumas“ erneut siegreich: Rückschlag für den TV Weilstetten

Der TV Weilstetten (blaue Trikots) wehrte sich gegen Schmiden nach Kräften. Am Ende war man gegen den Primus jedoch chancenlos.
Kara- TSV Schmiden siegt in der Oberliga beim TV Weilstetten mit 34:27 – Pausenstand 16:15.
- Weilstetten verliert erneut gegen den „Angstgegner“ und bleibt in Serie ohne Erfolg.
- Schmiden behauptet die Spitzenposition; beide Topteams stehen bei 38:10 Punkten.
- Früh 6:0-Lauf der „Pumas“ und starke Torhüterleistung entscheiden die Partie.
- Co-Trainer Strölin kritisiert die Abschlussquote: viele Fehlwürfe von Außen und zwei Siebenmeter.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Es bleibt wie gehabt, gegen den TSV Schmiden können die Handballer des TV Weilstetten einfach nichts ausrichten. Erneut musste man sich gegen den „Angstgegner“ deutlich geschlagen geben. Mit einem 34:27 (16:15)-Sieg nahmen die Gäste aus dem Stadtteil von Fellbach verdient die beiden Punkte aus der Längenfeldhalle mit nach Hause.
Für die Weilstetter war es saisonübergreifend die sechste Pleite in Serie gegen die „Pumas“, die ihre Spitzenposition gegenüber des punktgleichen Verfolgers HTV Meißenheim behaupten konnten. Beide Teams grüßen mit 38:10-Zählern von ganz oben der Tabelle. Schmiden, welches den direkten Vergleich gegen Meißenheim innehat, kann in den letzten beiden Saisonspielen den Sprung in die Regionalliga wahrmachen. Auf dem dritten Platz folgt der TV Weilstetten, der das Meisterschaftsrennen um die vorderen Plätze mit einem Sieg nochmals hätte spannender machen können, doch dies misslang deutlich.
Gegner mit dem gewissen Etwas
„Man muss ehrlich sein, es war eine verdiente Niederlage. Schmiden hat das, was uns womöglich noch fehlt. Sie spielen technisch und taktisch sehr diszipliniert und leisten sich nur sehr wenige Fehler im Angriffsspiel“, teilte Weilstettens Co-Trainer Mario Strölin nach Spielende mit und nannte einen Grund für die hohe Niederlage: „Wir wussten um ihre Stärke in der Abwehr und zwischen den Pfosten. Erneut hat ihr Torhüter ein sensationelles Spiel gezeigt. Wir hatten wieder einmal eine sehr schlechte Abschlussquote. Ich glaube, unsere Wurfquote von den Außenpositionen war irgendetwas mit einer drei davor. Wir hatten bestimmt zehn Fehlwürfe von Außen plus zwei verworfene Siebenmeter. Leider eine unterirdische Abschlussqualität.“
Allerdings ging der Plan erst einmal auf. Weilstetten startete in der Offensive mit dem siebten Feldspieler und stellte die Gästeabwehr vor Probleme. Daniel Weckenmann konnte seine ersten zwei Würfe im Kasten des Tabellenführers versenken und brachte seine Farben mit 2:0 in Front. Schmiden stellte sich aber schnell auf die Weilstetter ein und egalisierte beim 3:3 den Rückstand.
Gäste mit einem 6:0-Lauf
Danach zeigten die Gäste, warum sie zu den besten Mannschaften in der Liga gehören. Mit einem fulminanten 6:0-Lauf eilten die „Pumas“ in Windeseile davon und führten nach elf Minuten komfortabel mit 9:3. Auch die zuvor genommene Auszeit des Trainerteams Felix Euchner und Strölin konnte den Lauf der Gäste nicht stoppen. Nach dem Treffer von Paul Feierabend führten sie das Geschehen mit sieben Toren Vorsprung (6:13) an. Die Gastgeber ließen sich aber keineswegs hängen und setzten in der Folge zur Gegenwehr an. Mit den Toren von Felix Funke, Leon Abermeth, Jan Bitzer und Rasmus Bee war man beim 11:14 wieder herangerückt. In Überzahl zeigten sich die Hausherren konsequent. Außenspieler Jannik Walter verkürzte zum 15:16 Pausenstand.
Nach Wiederanpfiff sahen die Zuschauer in der Balinger Längenfeldhalle zunächst das gleiche Bild - Schmiden legte vor und Weilstetten antwortete zum Anschluss. Nach zehn gespielten Minuten verschafften sich die „Pumas“ durch die zahlreichen Paraden ihres Torstehers ein Polster von drei Toren. In der Folge fehlte den „Füchsen“ die Durchschlagskraft im Angriff. Das Team von Gästecoach Richard Babjak ließ die Hausherren nicht mehr herankommen und erspielte sich in den Schlussminuten mit einem 3:0-Lauf den erneuten Sieg über den TV Weilstetten.
TV Weilstetten: Deuringer, Maier, Weckenmann (7/3), Bee (4), Funke (4), Walter (4), Bitzer (3), Abermeth (2), Schiess (1), Tadic (1), Walz (1), Raphael Forster, Gebhardt, Knoll.
