Handball, 2. Bundesliga: „Gallier“ setzen irre Siegesserie fort

Tobias Heinzelmann (Mitte) holte mit seinem HBW Balingen Weilstetten gegen den TV Großwallstadt den zehnten Sieg in Serie.
Eibner/Andreas Ulmer- HBW Balingen-Weilstetten siegte mit 38:30 gegen den TV Großwallstadt.
- Der Erfolg war der zehnte Sieg in Serie – Aufstiegsambitionen untermauert.
- Frühe 5:0-Serie nach 0:1, zur Pause stand es 18:10 für den Gastgeber.
- Großwallstadt probierte Sieben-gegen-Sechs, doch der Vorsprung wuchs weiter.
- Bester Werfer beim HBW war Sascha Pfattheicher mit neun Toren.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Die Zielsetzung vor dem 28. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga war im Lager der „Gallier“ recht schnell formuliert. Mit einem Sieg gegen den TV Großwallstadt wollte der HBW Balingen-Weilstetten den zehnten Sieg in Serie einfahren und damit einen weiteren Schritt in Richtung Aufstieg machen.
Entsprechend motiviert legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr und bestraften jeden Fehler der Gäste-Akteure eiskalt. Nach dem 0:1-Rückstand durch Ben Connar Battermann zündeten die Hausherren den Turbo und produzierten einen sauberen 5:0-Lauf. TVG-Coach Andre Lohrbach hatte nach knapp sieben gespielten Minuten genügend gesehen und bat seine Schützlinge zu einem sehr frühen Auszeit-Rapport. Dieser zeigte aber nur kurzzeitig Wirkung, sodass sich der Gästecoach nach etwas mehr als zwölf gespielten Minuten dazu veranlasst sah, in die Trickkiste zu greifen und auf Sieben-gegen-Sechs im Angriff zu stellen. Das funktionierte aber noch weniger und plötzlich wuchs der Vorsprung des Tabellenzweiten Tor um Tor. Über die Spielstände 8:4, 12:5 und 16:8 ging es in die Crunch-Time des ersten Durchgangs. Begünstigt durch eine etwas fragwürdige Zeitstrafe gegen Bennet Strobel konnte der TV Großwallstadt zumindest dafür sorgen, dass der Rückstand nicht noch größer wurde. So wurden beim 18:10 für die Hausherren die Seiten gewechselt.
Im zweiten Durchgang agierten beide Teams mit offenem Visier, was zu Lasten der Defensivleistung auf beiden Seiten ging. 20 Einschläge konnten in den ersten 14 Minuten nach dem Seitenwechsel notiert werden (28:20). Den 2136 Zuschauern in der Mey Generalbau-Arena gefiel es, auch wenn einem die Torhüter etwas leidtun konnten. Zwölf Minuten vor dem Ende führte der Aufstiegskandidat mit zehn Toren (31:21). Folgerichtig wechselte nun HBW-Cheftrainer Matthias „Matti“ Flohr kräftig durch und gab den Spielern aus der zweiten Reihe etwas Spielzeit. Das Spiel der Hausherren geriet zwar kurze Zeit ins Stocken, doch spannend wurde es nicht mehr. Am Ende durften sich die „Gallier“ über einen souveränen 38:30-Heimsieg freuen, der zugleich der zehnte doppelte Punktgewinn sein sollte. Bester Werfer beim HBW war Sascha Pfattheicher mit neun Toren.
HBW Balingen-Weilstetten: Nagy, Rebmann (5 Paraden) – Ruggiero-Matthes (1), Huber (6), Grupe (2), Strobel, Fuß (1), Grüner (1), Wente, Fügel (2), Heinzelmann (5), Pfattheicher (9/6), Dayan (4), Leimeter (1), Pöhle (5), Bauer (1).