Primus in der Handball-Regionalliga
: HSG Albstadt landet Big Point

Die Wendel-Sieben gewinnt gegen die SG Heddesheim souverän mit 39:34 (21:16) und steht weiter an der Tabellenspitze.
Von
Frank Campos
Albstadt
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Zweikampf, Duell, Kampf, tackle, duel, duel, fight, tackle Patrick Lebherz (HSG Albstadt, #27) und Hannes Weindl (SG Heddesheim, #07)

HSG Albstadt - SG Heddesheim, Handball,  Männer-Regionalliga   Spieltag 18, Saison 2025/2026,
Foto: Eibner-Pressefoto/Thiemann Kirsten

HSG-Kapitän Patrick Lebherz und seine Mitspieler setzten sich in den Zweikämpfen gegen die Gäste von der SG Heddesheim durch.

Eibner-Pressefoto
  • HSG Albstadt besiegt SG Heddesheim mit 39:34 und bleibt Tabellenführer der Handball-Regionalliga.
  • Torhüter Edis Camovic überzeugt mit Paraden und einem spektakulären Torwarttreffer.
  • Schlüssel zum Sieg: starke Abwehr, Tempohandball und präzises Umschalten.
  • Coach Wendel lobt die geschlossene Teamleistung und zeigt Respekt vor dem Gegner.
  • Kommende Woche wartet ein Spitzenspiel gegen TSB Schwäbisch Gmünd.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Nach der unerwarteten Niederlage in der Vorwoche konnte man schon von einer kleinen Drucksituation beim Tabellenführer sprechen. Denn mit der SG Heddesheim kam der Tabellensiebte in die Ebinger Mazmannhalle.

Die Gäste – die nur vier Minuspunkte hinter der HSG im Tableau lagen – hatten in der Vorwoche ihr Heimspiel gegen die HSG Willstätt /Hanauerland mit 29:23 gewonnen und somit ihre Qualitäten unter Beweis gestellt.

Die Schwarz-Roten gingen jedoch hoch konzentriert in ihren zweiten Heimauftritt im neuen Jahr. Schnell lag die Mannschaft von Coach Andreas Wendel vorne. Einige technische Fehler verhinderten jedoch einen deutlicheren Vorsprung. Nach zehn Minuten stand es 5:3.​

Ein starker Torhüter

Edis Camovic zeigte in der Folge seine erste Parade und die HSG zog durch Tore des starken Noa Alilovic, von Fabian Mayer und Gregor Thomann erstmals beim 12:6 auf sechs Tore weg. Dazu stand die 6:0-Abwehr in dieser Phase sehr stabil.​

Wieder war es Camovic, der mit einem gehaltenen Siebenmeter einen Akzent setzte. Die Gäste aus Heddesheim spielten jetzt viel Sieben gegen Sechs, was Fabian Mayer zu zwei Treffern ins leere Gehäuse auszunutzen wusste.​

Beim Stande von 17:13 gab es sowohl auf Albstädter, wie auf Heddesheimer Seite einige Zwei-Minuten-Strafen. Tore von Noa Alilovic und Julian Thomann sicherten aber eine solide 21:16-Halbzeitführung.

Nach der Pause nahm Heddesheim immer wieder Anlauf, den Fünf-Tore-Rückstand zu verkürzen. Gäste-Coach Frank Schmitt sagte: „Wir hatten die Chance auf drei Tore ran zu kommen, verlieren dann aber zu oft den Ball. Insgesamt war es von uns in der Deckung zu wenig.“

Vorsprung bleibt konstant

So hielten die Schwarz-Roten den Abstand in der, wegen des zeitgleichen Handball-EM-Spiels zwischen Deutschland und Norwegen nur halbvollen Mazmannhalle, relativ konstant. Wieder war es Edis Camovic, der in der 40. Minute die Weichen endgültig auf Sieg stellte. Der Albstädter Torhüter zeigte eine Parade, agierte gedankenschnell und warf ein Torwarttor zum 28:22. Auch die letzte kritische Phase um Minute 45 überstand die HSG glimpflich. Gregor Thomann verwandelte seinen fünften Siebenmeter zum 30:25 und hatte eine 100 Prozent-Quote.​

Bei Heddesheim glänzte vor allem Felix Kirschner auf Rückraum Mitte. Die Partie war aber spätestens beim 36:29 entschieden. „Ich bin unglaublich stolz auf das Team“, sagte HSG-Coach Andreas Wendel nach der Partie. „Das war eine tolle geschlossene Mannschaftsleistung, bei der jeder seinen Beitrag geleistet hat. Genau solche Auftritte brauchst du, um oben mitzuspielen. Jetzt freuen wir uns riesig auf das Spitzenspiel kommende Woche beim TSB Schwäbisch Gmünd.“

Wendel ließ bei der Pressekonferenz auch durchblicken, dass er einen Riesenrespekt vor dem Gegner gehabt hätte. „Es war die Hölle die Videos zu analysieren. Ich habe vier Spiele angeschaut. Uns ist es aber dann gelungen viele Abläufe und Trickspielzüge beim Gegner in der Anfangsphase wegzunehmen.“ Das war einer der Schlüssel zum Sieg. Konsequentes Umschalten und Tempohandball mit einfachen Toren führte dann zur Albstädter Dominanz.

Durch die Niederlage von Gmünd beim TuS Steißlingen (32:36) hat die HSG Albstadt in der kommenden Woche ein erstes „kleines Endspiel“ vor der Nase. Zwei Teams steigen am Ende auf.​

HSG Albstadt: Camovic (1) – Fabian Mayer (8), Julian Thomann (8), Gregor Thomann (7/5), Alilovic (4), Simon Flügel (3), Lebherz (3),  Fuchs (2), Elias Flügel (1), Menzel (1), Tadic (1), Betz, Bänsch, Hartmann.